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ENGELBERG: Schüler feiern zweites «Daheim»

Die Kinder haben ihre neue Bildungs­stätte bereits in Beschlag genommen. Am Samstag wurde das Schulhaus nun offiziell eingeweiht.
Oliver Mattmann
Viele junge und erwachsene Engelberger liessen es sich nicht entgehen, beim festlichen Akt der Schulhauseinweihung dabei zu sein. (Bild Oliver Mattmann)

Viele junge und erwachsene Engelberger liessen es sich nicht entgehen, beim festlichen Akt der Schulhauseinweihung dabei zu sein. (Bild Oliver Mattmann)

Oliver Mattmann

Emsiges Treiben herrscht im neuen Mühlematt-Schulhaus in Engelberg schon seit Beginn des Schuljahrs. Fast hundert Kinder gehen unter der Woche täglich ein und aus. Mit der offiziellen Einweihung liess sich die Gemeinde aber noch etwas Zeit. Am Samstag war nun der Zeitpunkt gekommen, und als ob Petrus Wind davon bekommen hätte, strahlte die Sonne mit den fröhlichen Schulkindern um die Wette.

Das neue Gebäude, für das die Stimmbevölkerung seinerzeit einen Baukredit von 10,8 Millionen Franken bewilligt hatte, «soll ein Ort der Weiterentwicklung sein für Jung und Alt», sagte Statthalterin Brigitta Naef, Präsidentin der Baukommission, in ihrer Ansprache. Sie gab sich vor den vielen kleinen und grossen Festbesuchern überzeugt, dass das Schulhaus «ein zweites Daheim für unsere Kinder und ein wichtiger Bestandteil des Dorfes wird.» Mit dem Neubau habe die Gemeinde in die Zukunft investiert, «nämlich in die Ausbildung unserer Jugend.»

Talammann wünscht viel Spass

Der in dezentem Ton gehaltene Bau fällt auf den ersten Blick durch seine grossen Fenster auf. Überhaupt ist eine hohe Durchlässigkeit Trumpf, die Räume werden mit Licht durchflutet. «Dadurch herrscht im ganzen Haus eine kommunikative Stimmung. Lehrer und Schüler fühlen sich als Teil vom Ganzen», erklärte Architektin Ursula Hürzeler. Bewusst habe man als Material viel Holz und Stein verwendet. «Ihre Kraft soll sich auf die Schüler übertragen», so Hürzeler.

Engelbergs Talammann Martin Odermatt sprach von einem «weiteren Meilenstein in der Bildungsgeschichte unseres Dorfes». Den jetzigen Schülern, aber auch den kommenden Generationen, wünschte er viel Spass, im neuen Schulhaus «die Bausteine fürs Leben aneinanderzureihen». Das Haus sei zum Brauchen da, doch man solle auch Sorge dazu tragen. Auf Martin Odermatts Appell folgte sogleich der Härtetest, denn nach dem obligaten Durchschneiden des Bandes und der Segnung des Neubaus wurden die Türen und Zimmer für alle neugierigen Festbesucher geöffnet.

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