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ENGELBERG: Sportmittelschule erhält Bundesgelder

Nun führt der kaufmännische Lehrgang an der Sportmittelschule zum Berufsabschluss. Das hat auch finanzielle Auswirkungen.
Schüler beim Lernen in der Sportmittelschule Engelberg. (Bild: Archiv Luzerner Zeitung)

Schüler beim Lernen in der Sportmittelschule Engelberg. (Bild: Archiv Luzerner Zeitung)

Der Obwaldner Regierungsrat hat mit der Sportmittelschule Engelberg (SSE) eine neue Leistungsvereinbarung abgeschlossen, da jene von 1997 nicht mehr den aktuellen Verhältnissen entsprochen habe, schreibt der Kanton in einer Medienmitteilung. Die wichtigste Änderung: Die Sportmittelschule kann neu Bundesbeiträge abholen für die Schüler, welche den kaufmännischen Lehrgang absolvieren. Grund ist eine Systemänderung.

Die kaufmännische Grundausbildung an der Sportmittelschule wurde auf das Schuljahr 2014/15 hin neu strukturiert. Die Schüler werden während dreier Schuljahre schulintern zum schulischen Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) vorbereitet. Im Anschluss findet der betriebliche Teil als Vollzeitpraktikum statt. Es beginnt dann, wenn der Jugendliche seine Sportkarriere beendet hat, und endet mit der betrieblichen Lehrabschlussprüfung und damit mit dem Erhalt des EFZ Kaufmann/Kauffrau. Früher verliess der Schüler die Sportmittelschule ohne EFZ. «Damit sind wir im kaufmännischen Bereich eine ‹richtige› Berufsschule geworden», sagt Geschäftsführer Eskil Läubli auf Anfrage.

Spitzenleistungen in Sport und Schule

«Mit dieser neuen Leistungsvereinbarung zeigt der Kanton sein Engagement für die einzigartige Verbindung von fundierter Ausbildung und herausragender Spitzenförderung an der Schweizerischen Sportmittelschule in Engelberg», lässt sich Regierungsrat Franz Enderli in der Medienmitteilung zitieren. Und Verwaltungsratspräsident Urs Peter Naef ergänzt: «Die Vereinbarung gibt uns Planungssicherheit, welche wir für die konsequente Umsetzung unserer Vision brauchen, Spitzenleistungen in Sport und Schule zu verbinden.» Dank zusätzlichen Einnahmen vom Bund von jährlich rund 90 000 Franken reduzieren sich die Kantonsbeiträge an die Sportmittelschule auf rund 125 000 Franken jährlich, ohne dass sie insgesamt weniger Geld erhält. Aktuell besuchen 14 Schüler die Sekundarschule, 30 den kaufmännischen Lehrgang und 59 das Gymnasium an der SSE.

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