ENGELBERG: Sprengung – 200 Tonnen Fels donnern ins Tal

Der gefährliche Fels in der Fürenwand in Engelberg ist gesprengt worden. Doch damit ist die Arbeit noch nicht getan.

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Beim Klettersteig Fürenwand in Engelberg werden 200 Tonnen Fels weggesprengt. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Beim Klettersteig Fürenwand in Engelberg werden 200 Tonnen Fels weggesprengt. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Der Knall unweit der Luftseilbahn Fürenalp in Engelberg ist heftig. Insgesamt 200 Tonnen Fels donnern zu Tal. Dies entspricht einem Volumen von 70 Kubikmetern. Zahlreiche Wanderer haben das Schauspiel am Mittwoch um 15.40 Uhr beobachtet. Für die Sprengung waren etwa 20 Kilogramm Sprengstoff notwendig, die Sprengmeister Christian Kohler in der Felswand auf 1460 Metern über Meer platziert hatte.

Jetzt gilt es nämlich zu prüfen, ob sämtliche heikle Stellen mit der Sprengung entschärft werden konnten. Ein professionelles Urteil wird der zuständige Geologe in den nächsten Tagen bekannt geben. Laut dem Engelberger Bergführer Thomas Odermatt kann am 30. Juli mit der Wiedereröffnung des Klettersteigs Fürenwand gerechnet werden.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.