ENGELBERG: Trockensteinmauern sollen bewahrt werden

Trockenstein­mauern sind in Engelberg vom Zerfall bedroht. Jetzt will die Gemeinde sie sanieren.

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Zivildienstende auf ihrer speziellen Baustelle im Gebiet Heg. (Bild pd)

Zivildienstende auf ihrer speziellen Baustelle im Gebiet Heg. (Bild pd)

Die Einwohnergemeinde Engelberg erfasst ihre Trockensteinmauern bis im September in einem Inventar. Darauf basierend prüft sie die Sanierung dieser kulturhistorischen Zeugen, von denen es in Engelberg etwa 120 Stück gibt.

Im Gebiet Heg haben Zivildienstleistende bereits Hand angelegt. Sie bearbeiten Steinblöcke mit Hammer und Meissel und stapeln sie dann lose und ohne Mörtel aufeinander. Hinter dem Bau von Trockensteinmauern steckt eine kleine Wissenschaft. Angeleitet durch die Stiftung Umwelteinsatz Schweiz, erneuern sie eine 75 Meter lange und gut einen Meter hohe Mauer. Das Projekt kostet knapp 66'000 Franken. Der Fonds Landschaft Schweiz trägt mit knapp 29'000 Franken den grössten Teil davon. Vom Bund kommen 21'000 Franken, und der Kanton Obwalden steuert 16'000 Franken bei. Der Gemeinde Engelberg erwachsen bei diesem Projekt keine Kosten.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Ob- und Nidwaldner Zeitung.