ENGELBERG: Verständnis der Landbesitzer ist gefragt

Für 26 Millionen Franken wird die Engelbergeraa in Engelberg verbreitert. Noch braucht es Gespräche mit Landbesitzern.

Drucken
Teilen
Bilder wie diese - die Engelbergeraa überschwemmt die Liegenschaft Ochsen bei Wolfenschiessen - will man in Zukunft verhindern. (Archivbild pd)

Bilder wie diese - die Engelbergeraa überschwemmt die Liegenschaft Ochsen bei Wolfenschiessen - will man in Zukunft verhindern. (Archivbild pd)

Um Engelberg vor Hochwasser besser zu schützen, ist unter anderem der Ausbau der Engelbergeraa vorgesehen. Rund 26 Millionen Franken sollen gewährleisten, dass Geschiebe zurückbehalten werden und ein Hochwasser abfliessen kann. Genügend Gewässerraum hat die Gemeinde bereits ausgeschieden. Jetzt geht es darum, zu eruieren, wie der Raum gestaltet und künftig genutzt wird. Denn mit Hochwasser­schutz­massnahmen sind auch immer ökologische Aufwertungen verbunden.

Das Hochwasserschutzprojekt tangiert 55 Landparzellen. Die Gemeinde möchte die Verhandlungen bis Ende Juni abschliessen möchte. Es brauche natürlich das Verständnis der Landbesitzer. «Wir wollen den Landbedarf auf gütlichem Weg erreichen, nicht mit Druck», so Frau Talammann Martha Bächler. Bereits haben mehrere Gesprächsrunden mit Landeigentümern stattgefunden. Noch offen ist, wie viel der Bund ans Projekt zahlt.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Ob- und Nidwaldner Zeitung.