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ENGELBERG: Vertrag unter Dach und Fach

Die Gemeinde und die Stiftung Erlen haben die Leistungsvereinbarung und den Baurechtsvertrag unterzeichnet.
Talammann Alex Höchli (zweiter von links) freut sich mit dem Präsidenten der Stiftung Erlen, Seppi Hainbuchner, Heimleiterin Theres Meierhofer, Notarin Simone Hess Nielsen, Stiftungsrat Martin Weissen und Geschäftsführer Bendicht Oggier über die Unterzeichnung des Baurechtsvertrages sowie der Leistungsvereinbarung. (Bild: PD)

Talammann Alex Höchli (zweiter von links) freut sich mit dem Präsidenten der Stiftung Erlen, Seppi Hainbuchner, Heimleiterin Theres Meierhofer, Notarin Simone Hess Nielsen, Stiftungsrat Martin Weissen und Geschäftsführer Bendicht Oggier über die Unterzeichnung des Baurechtsvertrages sowie der Leistungsvereinbarung. (Bild: PD)

Seit Anfang Jahr führt die Stiftung Erlen den Betrieb des Alters- und Pflegeheims Erlenhaus. Zur Erinnerung: Das Engelberger Stimmvolk hatte im November 2015 Ja gesagt zum Erweiterungsbau Bergkristall und damit auch zur Gründung der Stiftung. Die Gemeinde agiert als Hauptstifterin mit einem Beitrag von 7,3 Millionen Franken ans Stiftungskapital.

Nun haben der Gemeinderat und die Stiftung Erlen die Leistungsvereinbarung und den Baurechtsvertrag unterzeichnet, wie die Gemeinde mitteilt. Damit sei ein «weiterer Meilenstein in diesem zukunftsweisenden Projekt erreicht». Die nun unterzeich­nete Leistungsvereinbarung regelt die Zusammenarbeit der Gemeinde mit der Stiftung Erlen und «dient der Sicherstellung der gesundheits- und sozialpolitischen sowie der ökonomischen Ziele der Einwohnergemeinde», heisst es in der Mitteilung weiter. «Insbesondere dient die Leistungsvereinbarung dazu, die Alters- und Gesundheitsversorgung in Engelberg langfristig, bedarfsgerecht und weitsichtig zu sichern. Sie regelt die Leistungen, welche die Stiftung Erlen mit den durch die Einwohnergemeinde bereitgestellten Ressourcen erfüllen soll, und beinhaltet Vorgaben über das Berichtwesen und Controlling.» Mittels der Leistungsvereinbarung verpflichten sich die beiden Partner gegenseitig zur gemeinsamen Umsetzung und Weiterentwicklung der jeweils geltenden Strategie zur Gesundheits- und Altersversorgung in Engelberg. «Dazu gehört auch eine gegenseitige, aktive und transparente Kommunikation.»

Ob mit dem Neubau des «Bergkristalls» wie geplant im Spätherbst gestartet werden kann, ist noch offen. Grund: Im Zusammenhang mit der Baubewilligung vom 1. Mai 2017 ist nach wie vor ein Einspracheverfahren am Laufen, wie Talammann Alex Höchli gestern auf Anfrage bestätigte. Zum laufenden Verfahren könne man zum jetzigen Zeitpunkt keine Informationen geben. (ve)

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