ENGELBERG: Viele Hände brauchts fürs Skispringen

Die Vorbereitungen fürs Weltcup-Skispringen laufen auf Hochtouren. Jetzt fehlt nur noch der Neuschnee. Doch man hat vorgesorgt.

Drucken
Teilen
Um den weltbesten Skispringern eine tadellose Schanze zu bieten, wird der Schnee in der Anlaufstrecke aufwendig per Hand eingebaut. (Bild: PD)

Um den weltbesten Skispringern eine tadellose Schanze zu bieten, wird der Schnee in der Anlaufstrecke aufwendig per Hand eingebaut. (Bild: PD)

Am 20. und 21. Dezember ist das Klosterdorf einmal mehr Austragungsort des Skisprung-Weltcups. Schätzungsweise 75 Millionen Zuschauer werden zu Hause am Fernseher mitfiebern und voraussichtlich je 8000 Zuschauer live vor Ort sein – wenn sich wieder die 60 bis 70 weltbesten Skispringer auf der Titlis-Schanze messen.

Doch hinter dem Spektakel steckt knochenharte Arbeit. «Wir sind sehr gut im Zeitplan», meint Schanzenchef Bini Amstutz, der mit seinen Helfern bereits begonnen hat, die Schanze zu präparieren. Dass Frau Holle ihre Decken noch nicht ausgeschüttet hat, treibt Bini Amstutz, der bereits seine dritte Saison als Schanzenchef erlebt, keine Sorgenfalten ins Gesicht – dank Schneesömmerung. Bereits zum dritten Mal konserviert man sozusagen Schnee vom Vorwinter, der dann in der Anlaufspur eingesetzt wird. Dieses Verfahren habe sich bewährt. Auch Schneelanzen werden eingesetzt – sofern es genug kalt ist.

Matthias Piazza