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ENGELBERG: Vom bärtigen Naturburschen zum rasierten Gentleman

Ein Bart verändert das Aussehen stark. Das merkten am Samstag 56 Männer, nachdem sie sich von ihrer Haarpracht trennten – auch Sepp Barmettler aus Buochs.
Noch wird ein Erinnerungsfoto geknipst, bevor die Männer ihre Barthaare lassen. (Bild: URS FLUEELER)

Noch wird ein Erinnerungsfoto geknipst, bevor die Männer ihre Barthaare lassen. (Bild: URS FLUEELER)

Beat Christen

Eigentlich war es vor einem Jahr eine spontane Entscheidung von Sepp Barmettler an der Engelberger Bartabhauetä, die Gesichtsbehaarung sofort wieder nachwachsen zu lassen. «Das Jahr war lang und der Bart nicht immer ein Vorteil», zog er am Samstagabend bei der siebten Austragung der Bartabhauetä im Hotel Bellevue-Terminus Bilanz. Ins Detail mochte er nicht gehen. Nur so viel sei verraten: Nicht alle Frauen finden einen so wuchtigen Bart sexy. Was während eines Jahres spross, war dann am Samstag innerhalb von rund fünf Minuten weg, und zum Vorschein kamen zum Teil ganz «andere» Kerle. Und so dürfte es in den kommenden Tagen auch Sepp Barmettler passieren, dass sich Leute fragen: «Ist er es, oder ist er es nicht.»

Tausendstelgramm entscheiden

Sepp Barmettler war einer der 56 Männer, die sich am Samstagabend von ihrer Gesichtsbehaarung trennten. Seine Bemerkung zu Beginn der Veranstaltung, «Die Konkurrenz ist in diesem Jahr hart», sollte sich in der Folge noch bewahrheiten. An vier Stellen gleichzeitig wurden die Teilnehmer von den Bartschneiderinnen empfangen, die in der Folge die Bärte fein säuberlich abschnitten. Schliesslich zählte nicht nur jedes Gramm. Gewogen wurden die Bärte auf das Tausendstelgramm.

Und wie schon in den Vorjahren fiel die Konkurrenz aus dem Kanton Schwyz mit besonders dichtem Barthaar auf. Allen voran Andi Trütsch, der in Engelberg auch schon gewonnen hatte. Sein ebenfalls unmittelbar nach der letztjährigen Bartabhauetä wieder wachsender Bart brachte ein Gewicht von 22,310 Gramm auf die Präzisionswaage. Nur der Adligenswiler Fritz Zimmermann konnte den Schwyzern Paroli bieten und belegte mit 21,867 Gramm den zweiten Platz. Platz drei nahm Edgar Fässler aus Unteriberg mit 21,177 Gramm ein. Und Sepp Barmettler? Seine Barthaare ergaben ein Gewicht von 20,379 Gramm, was ihm als bestem Nidwaldner den sechsten Platz einbrachte. Den Titel bester Obwaldner eroberte sich in diesem Jahr Noldi Durrer aus Kerns. Seine Gesichtsbehaarung wog 20,343 Gramm (Platz 8). Auch wenn am Ende der Veranstaltung eine Rangliste erstellt wird, so stand der Spass bei allen Teilnehmern im Vordergrund. Und bis sie nächstes Jahr wiederum den Weg nach Engelberg unter die Räder nehmen, heisst es: «Schön wachsen lassen.»

Die Rangliste »

Noch trägt dieser Teilnehmer seinen Bart. (Bild: URS FLUEELER)
Über 40 Bartträger sind erschienen, um sich von vier Damen den Bart schneiden zu lassen. (Bild: URS FLUEELER)
Mit dem Rasierer wird dem Bart der Garaus gemacht. (Bild: URS FLUEELER)
KEYSTONE (Bild: URS FLUEELER)
KEYSTONE (Bild: URS FLUEELER)
Ueber 40 Barttraeger lassen sich von vier Damen den Bart schneiden anlaesslich des 7. Engelberger Bartabhauetae vom Samstag, 22. Oktober 2016 im Hotel Bellvue in Engelberg. Wer die meisten Gramm Barthaare auf die Waage legt gewinnt den Wettbewerb und erhaelt ein Kalb, ein Schaf oder einen Hasen. (KEYSTONE/Urs Flueeler) Contestants are shaved during the 7th beard shaving contest at Engelberg, Switzerland, Saturday, October 23, 2016. The contestant who shaves off the most hair of his beard, the hair is measured by weight, wins a calf, a sheep or a hare. (KEYSTONE/Urs Flueeler) (Bild: URS FLUEELER)
Das Publikum verfolgt mit, wie sich die Teilnehmer rasieren lassen. (Bild: URS FLUEELER)
Eine der vier Frauen rasiert einem der Teilnehmer den Bart ab. (Bild: URS FLUEELER)
Noch wird ein Erinnerungsfoto geknipst, bevor die Männer ihre Barthaare lassen. (Bild: URS FLUEELER)
9 Bilder

Bartabhauetä Engelberg

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