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Kampfszenen begeistern Winnetou-Publikum

Die Premiere der Winnetou-Freilichtspiele in Engelberg hat viel gute Resonanz beim Publikum ausgelöst.
Interview: Philipp Unterschütz
Eine der vielen Kampfszenen mit Tom Volkers alias Winnetou. Bild: Alexandra Wey/Keystone (Engelberg, 6. Juli 2019)

Eine der vielen Kampfszenen mit Tom Volkers alias Winnetou. Bild: Alexandra Wey/Keystone (Engelberg, 6. Juli 2019)

Vor fast vollen Tribünen fand am Samstag die Premiere des Stücks «Der Ölprinz» der Winnetou-Freilichtspiele in Engelberg statt. Der Marketingverantwortliche Florian Niffeler freut sich über einen gelungenen Einstand.

Sie haben für die Premiere am Samstag scheinbar ganz schön Wetterglück gehabt?

Florian Niffeler: Das kann man wohl sagen. Die schweren Stürme sind bei uns vorbeigezogen. Wind in einer solchen Stärke hätte auch bei uns schwere Schäden angerichtet. Am Nachmittag regnete es aber doch sehr stark, sodass wir mit Pickeln und Schaufeln Abflüsse für das Wasser graben mussten. Da machten wir uns doch Sorgen, dass der aufgeweichte Boden für die Kutschen, Pferde und Schauspieler zum Problem werden könnte. An der Premiere hatten wir dann aber beste Verhältnisse. Dass einige Sitze leer blieben, lag auch daran, dass etliche Gäste sich wegen Sturmschäden abmelden mussten.

Wie zufrieden waren Sie und die Regie mit der Premiere?

Regisseur Jean Grädel sagt ja immer, dass er nie zufrieden sei und dass er mehr als 100 Prozent Leistung verlange. In diesem Sinn gibt es nach einer Premiere natürlich immer Sachen, die man noch verbessern kann. Auch dauerte die Vorstellung samt Pause noch etwas zu lange. Durch Optimierungen wird das Stück etwa 15 Minuten kürzer. Für die Abendvorstellung ist es hinsichtlich der ÖV-Anschlüsse wichtig, dass wir früher mit dem Stück und der Applausordnung durch sind. Das gelingt durch Einhaltung der Pausenzeit und noch flüssigere Szenenübergänge, vor allem für die Planwagen und Kutschen. An der Premiere hatten wir zudem mit dem Ton noch einige technische Probleme, die aber schon am Sonntag behoben waren. Wir dürfen unter dem Strich sehr zufrieden sein. Auch die Rückmeldungen der Besucher waren sehr gut.

Was sagten sie denn?

Man hat unter anderem gelobt, dass der Unterhaltungs- und Humorfaktor noch grösser war als bisher. Es wurde auch geschätzt, dass die moralischen Passagen von Karl May etwas weniger gewichtet werden. Sehr gute Kritiken gab es für die choreografierten Kampfszenen und erwartungsgemäss auch für die vielen Szenen mit Pferden. Anhand der bezogenen Autogrammkarten würde Sam Hawkins die Beliebtheits-Hitparade anführen, vor Winnetou (Tom Volkers) und unserem neuen, athletischen Old Shatterhand Richard Bucher, der einen sehr guten Job macht. Man sieht nicht, dass er vor diesem Engagement kaum reiten konnte. Sehr gut angekommen sind beim Publikum auch Renato Salvi als Kantor Aurelius Hampel und Jasmin Clamor als Rosalie Ebersbach löste wahre Lachsalven aus.

Wie läuft der Vorverkauf?

Seit etwa einer Woche gehen die Zahlen markant aufwärts, jetzt nach der Premiere erst recht. Es ist halt auch bei uns so, dass immer kurzfristiger gebucht wird. Es hat deshalb an den Abendkassen eigentlich immer Tickets. Einzig an den Samstagen sind die besten Plätze oft schon im Voraus gebucht. Da lohnt es sich schon, den Vorverkauf zu benutzen. Sehr erfreulich laufen auch die dreigängigen Fleisch- oder Vegi-Menus im Saloon, die es vor den Vorstellungen gibt. Da sind schon rund die Hälfte reserviert. Gute Kritik gab es übrigens auch für das Parkleitsystem, das neben dem Shuttledienst vom Parkplatz der Brunni-Bahnen auch Parkieren bei der Fürenalpbahn direkt beim Festgelände ermöglicht.

Weitere Infos zum Freilichtspiel unter www.winnetou.ch

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