ENGELBERG: «Wir haben auf das Risiko hingewiesen»

Die Gemeinde muss elf Baugesuche nochmals beurteilen. Talammann Martin Odermatt sagt, man habe richtig gehandelt

Red
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Der Engelberger Talammann Martin Odermatt. (Bild Corinne Glanzmann)

Der Engelberger Talammann Martin Odermatt. (Bild Corinne Glanzmann)

Die Einwohnergemeinde Engelberg muss elf Baugesuche neu beurteilen, denen sie bereits die Baubewilligung erteilt hatte. Das hat der Regierungsrat entschieden und insgesamt 20 Beschwerden gutgeheissen. Bei den Baugesuchen handelte es sich um Projekte, bei denen sich auch die Frage stellte, ob es sich um Zweitwohnungen handelt.

Werden Projekte angepasst?

Im Interview mit unserer Zeitung rechtfertigt der Talammann von Engelberg, Martin Odermatt, das Vorgehen der Gemeinde. Engelberg habe sich damals entschlossen, wie andere Bergregionen auch, aufgrund des nicht ganz eindeutig formulierten Textes der Zweitwohnungsinitiative über Baugesuche bis Ende 2012 zu entscheiden. «Und die Gesuchsteller waren bei der Vergabe der Baubewilligungen auch auf ein mögliches Risiko hingewiesen worden, dass höhere Instanzen eine Bewilligung aufheben könnten», sagt Odermatt.

Kommt die Einwohnergemeinde Engelberg bei der erneuten Prüfung der elf Baugesuche zum Schluss, dass es sich um Zweitwohnungen handelt, kann sie keine Bewilligung mehr aussprechen. «Es bleibt den Gesuchstellern aber natürlich freigestellt, ob sie die Projekte anpassen wollen», ergänzt Martin Odermatt.

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