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ENGELBERG: Zeitdruck: Längere Arbeitszeiten auf Baustelle genehmigt

Das neue Grandhotel entsteht auf einem geologisch schwierigen Baugrund. Um den straffen Zeitplan einhalten zu können, erlaubt die Gemeinde die Arbeitszeit um zwei Stunden zu verlängern – allerdings mit Auflagen.
Matthias Piazza
Beim Spatenstich im vergangenen April waren die künftigen geologischen Probleme noch nicht absehbar. Im Bagger der Investor Yunfeng Gao. (Bild: Corinne Glanzmann (Neue LZ) (Neue Luzerner Zeitung))

Beim Spatenstich im vergangenen April waren die künftigen geologischen Probleme noch nicht absehbar. Im Bagger der Investor Yunfeng Gao. (Bild: Corinne Glanzmann (Neue LZ) (Neue Luzerner Zeitung))

Die Bauarbeiten für das neue Grandhotel Titlis Palace in Engelberg laufen auf Hochtouren. Nach zahlreichen Verzögerungen wegen Einsprachen konnten vor rund einem Jahr endlich die Baumaschinen auffahren. Doch auch in dieser Phase stossen die Verantwortlichen zuweilen auf Widerstände – diesmal allerdings auf natürliche. Diesen Winter war der Grundwasserspiegel in dieser Region auf einem seit fast zwei Jahrzehnten noch nie erreichten Tiefstand – mit Folgen für die Baustelle. Die Aushubarbeiten kamen nur schrittweise voran.

Probleme mit dem Grundwasser

«Es ist sehr komplex, den sensiblen Grundwasserhaushalt in dieser geologisch schwierigen Region im Gleichgewicht zu behalten», erklärt Beat Christen, Sprecher der Bauherrschaft, auf Anfrage unserer Zeitung. «Aufgrund der Voruntersuchungen wussten wir, dass der Tiefbau keine einfache Sache wird.» Um den Zeitplan trotz der Einschränkungen einhalten zu können, hat die Bauherrschaft bei der Gemeinde Engelberg ein Gesuch um Verlängerung der Arbeitszeit eingereicht, das nun bewilligt wurde.

So wurde die Arbeitszeit um zwei Stunden ausgedehnt – von 8 bis 18 Uhr auf 7 bis 19 Uhr. Allerdings dürfen zwischen 7 und 8 Uhr und zwischen 13 und 14 Uhr keine lärmigen Arbeiten ausgeführt werden. Auch darf nun am Samstag gearbeitet werden, allerdings ebenfalls mit Einschränkungen. Während der touristischen Hochsaison vom 1. Juli bis 31. August und 16. Dezember bis 31. März erlaubt die Gemeinde allerdings samstags keine Arbeiten, welche Lärm verursachen. Die Eingabe des Gesuchs ­erfolgte gemäss Beat Christen nach Rücksprache mit den direkt betroffenen Nachbarn.

Fünfsternehotel wird in zwei Jahren eröffnet

Das neue Grandhotel des chinesischen Investors Yunfeng Gao wird 117 Zimmer sowie verschiedene Restaurants, Bankettsaal, Seminarräume, Bar, Shop, Spa und einen Treatment-Bereich umfassen. Rund 100 Millionen Franken werden investiert. Durch das Überbauen des historischen Kursaals und den Zusammenbau mit dem bestehenden Jugendstilhotel Europäischer Hof soll das Hotel eine Einheit werden. Die Eröffnung des Fünfsternehotels ist für das Jahr 2019 geplant.

Matthias Piazza

matthias.piazza@obwaldnerzeitung.ch

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