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Engelberger Jodler begeistern auch auswärts

Für sein Jahreskonzert fuhr der Jodlerklub Engelberg wiederum ins Tal nach Wolfenschiessen. Mitgereist aus dem Klosterdorf ist auch die originell auftretende Kindertrachtengruppe.
Rosmarie Berlingert
Die Kindertrachtengruppe Engelberg zieht das Publikum mit Tanzen und Singen in seinen Bann. (Bild: Rosmarie Berlinger, Wolfenschiessen, 15. März 2019)

Die Kindertrachtengruppe Engelberg zieht das Publikum mit Tanzen und Singen in seinen Bann. (Bild: Rosmarie Berlinger, Wolfenschiessen, 15. März 2019)

Bereits zum zweiten Mal trat der Jodlerklub Engelberg nicht zu Hause, sondern im Nachbarkanton Nidwalden zu seinem Jahreskonzert auf. «Es ist ein Glücksfall, dass wir die Gastfreundschaft der (Schul-)Gemeinde Wolfenschiessen und die Unterstützung durch das Alpina Cheerli geniessen dürfen», bedankte sich Präsident Peter Odermatt schon in seiner Begrüssung. Bekanntlich ist eine Nutzung ihres traditionellen Konzertortes, im Kursaal von Engelberg, infolge des entstehenden Hotelneubaues, nicht möglich. So vereinten sich am Freitagabend viele Engelberger Jodlerfans mit Besuchern und Freunden aus allen Landesteilen in der voll besetzten Mehrzweckhalle Zälgli in Wolfenschiessen.

Mit dem «Matterbedeler-Naturjuiz» von Remigi Blättler starteten die Gastgeber mit schönem Klangvolumen. Gesangliche Fitness zeigte die Jodlerschar im stimmigen Lied «Bärgwanderig» von Ueli Moor. «Drubert inä» von Dani Wallimann oder der «Bänklialp-Juiz» von Anni Wallimann präsentierten die exakte Schulung durch ihren musikalischen Leiter Carlo Christen. Bereits seit sieben Jahren ist er mit den Engelberger Jodlern unterwegs. Und wie! Das zeigte die Einlage in Cowboy-Ausstattung und passendem Werkzeug mit dem Lied «Kein Gold im Blue River, nur Sand und Gestein».

Die Engelberger Jodler als Goldgräber. (Bild: Rosmarie Berlinger, Wolfenschiessen, 15. März 2019)

Die Engelberger Jodler als Goldgräber. (Bild: Rosmarie Berlinger, Wolfenschiessen, 15. März 2019)

Ganz anders, mit lautem Kuhglocken-Gebimmel, stürmte die Kindertrachtengruppe Engelberg die Bühne. Was die 25 Mädchen und Buben unter ihren Leiterinnen Susi Schleiss und Erika Matter sowie der musikalischen Begleitung mit dem Schwyzerörgelitrio Bärgzislä zeigten, begeisterte das Publikum auf Anhieb. Herzerfrischend und mit kindlichem Schalk tanzten sie als Zugabe «de Seppel».

Starkes Jodlerduett

Programmgemäss wäre das Jodlerduett Monika Frank und Marco Würsch aus Ennetbürgen am Freitagabend im Einsatz gestanden. Doch eine Erkältung der Duett-Partnerin verunmöglichte einen Auftritt. Als gelungener Ersatz reiste das Duett Madlen Niederberger, Kägiswil und Margrit Müller-Bischof (Akkordeonbegleitung) aus dem Ägerital nach Wolfenschiessen. Seit 20 Jahren singen die zwei Frauen, die auch als Dirigentinnen wirken, im Duett. Mit wunderbaren Stimmen und gängigen Melodien, wie «es Manndli» von Ruedi Renggli, «Sunntig i de Bärge» von Hans Aregger oder «Chinder­auge» von Hannes Fuhrer, zauberten sie eine einmalige Atmosphäre in die voll besetzte Halle.

Schliesslich steuerte auch der 20-köpfige Jodlerklub Bumbach aus dem Emmental mit hervorragenden Vorträgen einen nachhaltigen Konzertteil bei. Nebst schönen Liedvorträgen waren es verschiedene Naturjuiz, die der Klub eindrücklich interpretierte. Herausragend war der von Michi Wallimann komponierte «Bietschhorn-Juiz», den die Gäste mit wechselnder Dynamik gestalteten.

Konzertante Einlagen des Schwyzerörgelitrios Bärgzislä aus Engelberg sorgten für Abwechslung im Programm und Verschnaufpausen für die Jodlerinnen und Jodler.

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