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Engelberger Sporting Park soll attraktiver werden

Der Gemeinderat will für die Sanierung der Engelberger Freizeitanlage einen Projektwettbewerb ausschreiben. Die Stimmbürger befinden im Herbst über einen Kredit von 470'000 Franken.
Martin Uebelhart
Der Sporting Park in Engelberg. (Bild: PD)

Der Sporting Park in Engelberg. (Bild: PD)

Die Sanierung und Erweiterung des Sporting Parks in Engelberg nimmt wieder Fahrt auf. 2015 hatte der Gemeinderat einen Marschhalt eingelegt, nachdem an zwei Vorprojekten seinerzeit starke Kritik geübt worden war. Jetzt will der Gemeinderat einen Projektwettbewerb lancieren. Dieser soll innovative und durchdachte Lösungen für den Sporting Park liefern, wie die Gemeinde in der Abstimmungsbotschaft festhält. 470'000 Franken beantragt der Gemeinderat für den Wettbewerb. Die Abstimmung ist am 23. September.

Um die Vorgaben für die Wettbewerbsteilnehmer erarbeiten zu können, hat der Gemeinderat im Februar dieses Jahres mit 23 Partnerorganisationen der Einwohnergemeinde Engelberg – darunter Parteien, Vereine und Leistungsträger – Gespräche geführt und das Raumprogramm besprochen. Anlässlich dieser Gespräche konnten beim Gemeinderat Vorschläge, Wünsche und Anregungen für das künftige Angebot platziert werden. Diese Gespräche seien sehr konstruktiv verlaufen und für die Erarbeitung des Raumprogrammes äusserst wertvoll gewesen.

Kletterhalle und Bowlingbahnen

Es ist ein erweitertes und attraktiveres Angebot geplant. So sollen gemäss des erarbeiteten Raumprogramms neben einem Erlebnisbad auch eine Wellnessanlage, eine Boulderhalle (Kletterhalle), eine Bowlinganlage, ein Indoor-Spielplatz und eine Indoor-Schiessanlage gebaut werden. Die heutigen Angebote werden dabei beibehalten und optimiert.

«Der Sporting Park ist sehr wichtig für Engelberg», sagt Statthalter Seppi Hainbuchner im Gespräch mit unserer Zeitung. Zunächst gelte es vor allem, ein breit gefächertes Angebot für die Engelberger Bevölkerung und die lokalen Vereine zu haben, hält er fest.

«Die volkswirtschaftliche Bedeutung darf nicht unterschätzt werden», sagt er – auch mit Blick auf die touristische Nutzung der Anlage. «Wir versprechen uns einiges von den zusätzlichen Angeboten wie Bowling- oder Boulderhalle», so Hainbuchner weiter. «Oder auch vom geplanten beheizten Aussenbecken des Schwimmbads.» 2012 hatten die Stimmberechtigten – wenn auch knapp – entschieden, dass das Schwimmbad anstelle des heutigen Standorts Sonnenberg neu beim Sporting Park entstehen soll. «Diesen Auftrag wollen wir mit einem Schwimmbad mit Innen- und Aussenbereich umsetzen», sagt der Statthalter. Das Areal Sonnenberg soll für die Bevölkerung erhalten bleiben. Die Option eines Verkaufs des Geländes sei verworfen worden.

«Der Sporting Park ist sehr wichtig für Engelberg.»

Seppi Hainbuchner, Statthalter Engelberg

Mit den neuen Angeboten braucht der Sporting Park auch mehr Platz. Zu den derzeit gut 17000 Quadratmetern Fläche sollen rund 3600 Quadratmeter hinzukommen. Die Erweiterung soll nach Osten hin auf dem heutigen Klosterland erfolgen. Durch die Verschiebung der Tennishalle, die neu Tennis- und Eventhalle sein soll, könne der Platz maximal ausgenützt werden, so die Botschaft. Die Eishalle soll am bestehenden Ort bleiben, eine Verschiebung käme zu teuer.

Laut Seppi Hainbuchner soll das Resultat des Projektwettbewerbs im ersten Halbjahr 2019 vorliegen. Der Gemeinderat rechnet mit Projektkosten von rund 48 Millionen Franken. Zur Finanzierung soll der Sporting Park in eine Aktiengesellschaft ausgegliedert werden. An der AG will sich die Gemeinde beteiligen und eine Anschubfinanzierung von 15 Millionen Franken leisten. Dafür wird es gemäss dem Gemeinderat zu gegebenem Zeitpunkt eine weitere Volksabstimmung geben. Im Idealfall rechnet die Gemeinde damit, im Verlauf der Jahre 2020 oder 2021 mit dem Bau beginnen zu können.

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