ENGELBERGER SPRUNGSCHANZE: Knochenarbeit vor dem ersten Flug

Am 19. und 20. Dezember findet in Engelberg der Skiprung-Weltcup statt. Besonders viel Arbeit haben die Helfer mit der Präparation der Anlaufspur.

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Die Anlaufspur braucht viel Schnee. (Bild Remo Naegeli/Neue LZ)

Die Anlaufspur braucht viel Schnee. (Bild Remo Naegeli/Neue LZ)

Wenn in knapp zwei Wochen die ersten Weltcup-Skispringer über die Engelberger Sprungschanze fliegen, wird sich Patrik Emmenegger, 35, hoffentlich endlich für einen Moment zurücklehnen können. «Wenn das Wetter mitspielt, haben wir an den beiden Wettkampftagen nicht viel zu tun», sagt der Schanzenchef. Bis dahin laufen die Vorbereitungen jedoch auf Hochtouren. Wie an jedem Grossanlass.

Trotzdem ist das Weltcup-Skispringen von Engelberg kein Anlass «wie jeder». Das ganze Dorf ist stolz auf die Titlis-Schanze, erzählt Emmenegger, selbst Ur-Engelberger. «Schliesslich, und das müssen Sie unbedingt schreiben, haben wir hier die grösste Naturschanze der Welt.» Nicht zu vergleichen mit den hypermodernen Turmschanzen von Oberstdorf oder Innsbruck, bei denen das Spektakel über allem stehe. Was nicht heissen soll, dass in Engelberg kein Spektakel geboten wird. 142 Meter beträgt der Schanzenrekord, den der Norweger Sigurd Pettersen letztes Jahr hier aufgestellt hat.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Obwaldner Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».