ENGELBERG/SCHANGHAI: Chinesin verletzt – Sesselbahn blockiert

Die Sesselbahn an der Expo in Schanghai ist immer noch ein Renner. Die Bahn musste den Betrieb nach einem Zwischenfall bis auf weiteres einstellen.

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Die Sesselbahn im Schweizer Pavillon an der Expo in Schanghai. (Bild pd)

Die Sesselbahn im Schweizer Pavillon an der Expo in Schanghai. (Bild pd)

Anfangs dieser Woche kam es auf der von den Titlis-Bahnen mitbetriebenen Sechser-Sesselbahn in Schanghai zu einem Vorfall. Bei plötzlich einsetzendem Regen geriet ein Sessel ins Rutschen und stiess mit dem vorderen Gefährt zusammen. Eine 34-jährige Chinesin erlitt dabei eine Fussfraktur.

Bis auf weiteres geschlossen
Darauf musste der Betrieb aus Sicherheitsgründen vorübergehend unterbrochen werden. Dies haben die Verantwortlichen des Schweizer Pavillons nach der Untersuchung beschlossen. Wann genau der Betrieb wieder aufgenommen wird, steht noch nicht fest.

Probleme bereits Ende Mai
Ende Mai hatte die Sesselbahn Probleme mit elektrischen Kabeln. Diese wurden in China hergestellt und wiesen qualitativ Mängel auf. Die Kabel sind darauf durch ein Schweizer Produkt ersetzt worden. Dies geschah in der Nacht, sodass die Bahn tagsüber trotzdem fahren konnte.

Die zwei Millionen Franken teure Bahn ist 365 Meter lang und kann pro Stunde 1000 Besucher befördern. Die Fahrt dauert vier Minuten.

Bisher haben gut 35 Millionen Menschen die Expo in Schanghai besucht. Der Schweizer Auftritt stösst auf grosses Interesse und gehört laut Mitteilung seit Beginn zu den beliebtesten Pavillons.

rem

Fahrt mit der Sesselbahn: