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ENNETBÜRGEN: «Jodlerabig» erfreut das Publikum

Die Jodlergruppe Alpegruess lud am Samstag zum «Jodlerabig». Ein Fünftklässer stach dabei besonders heraus.
Remo Niederberger führte mit seinem Vater gekonnt durch den Abend. Bild: Otmar Näpflin (Bild: Otmar Näpflin)

Remo Niederberger führte mit seinem Vater gekonnt durch den Abend. Bild: Otmar Näpflin (Bild: Otmar Näpflin)

«Fast alles neu macht der Mai», hielt Urs Röthlisberger am vergangenen Samstag am «Jodler­abig» in Ennetbürgen fest. Er selber hat im Januar das Ausüben präsidialer Funktionen der Jodlergruppe Alpegruess übernommen. Eine weitere Mutation ist jene der neuen Dirigentin: Manuela Bernasconi aus Horw. Die Obfrau Jodeln, im Vorstand des Zentralschweizer Verbandes, hat innert Jahresfrist solide Aufbauarbeit der Jodlergruppe geleistet. Sie schuf mit «ihren Mannen» die Basis für einen wohlklingenden Melodienstrauss. Schon die Konzerteröffnung mit Adolf Stählis «Meyetag» liess erkennen, dass die bisherige Singweise geringfügige Veränderung erfahren hat. Prächtige Naturjodel und die Wiedergabe von «Abedsunnä» rundeten den «Meyetag» der Gastgeber ab.

«Ich bin mit der Leistung meiner Sängerschar sehr zufrieden», sagte Manuela Bernasconi nach Konzertende. «Im gemeinsamen Miteinander sind wir bemüht, Klang und Harmonie zu optimieren, was uns bestimmt vorwärtsbringen wird.»

Zum Publikumsliebling avanciert

Für eine informative Programmführung durch den Abend waren Paul und Remo Niederberger (Vater und Sohn) zuständig. Sehr selbstsicher und couragiert agierte der Fünftklässler und erfreute in lupenreinem Nidwaldner Dialekt. Er avancierte mit seiner Art zum Publikumsliebling.

Ebenfalls für schöne Momente sorgten die kräftigen Stimmen des Jodlerduetts Rita und Nicole Ehrler aus Ibach SZ. Unverkennbar stehen sie für Pflege und Erhalt des traditionellen Schwyzer- Juuz ein. Davon offerierten sie etliche Kostproben.

Berner Behäbigkeit kam hingegen beim Jodlerklub Hohgant aus Schangnau zum Tragen. Den 22 stämmigen Emmentalern mit sattem Chorklang sind «Stilli Zärtlichkeite» genau so wenig fremd wie «Üsers Edelwyss» und «Was i gspüre».

Seit kurzem machen die Nidwaldner Jungfahnenschwinger von sich reden. Unter den Fittichen von Werner Gisler und Pius Odermatt setzten sie sich zu den Klängen der «Stöcklibuebe» gekonnt in Szene.

Otmar Näpflin

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

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