Entlastungsstollen für Sarneraa ausgeschrieben

Der Kanton Obwalden lanciert die Ausschreibung für den Hochwasser-Entlastungsstollen der Sarneraa. Angesprochen sind aber nur Totalunternehmer.

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Sarneraa unterhalb der Schwanderbrücke. (Archivbild/ Neue OZ)

Sarneraa unterhalb der Schwanderbrücke. (Archivbild/ Neue OZ)

Das Bau- und Raumentwicklungsdepartement des Kantons Obwalden möchte für den Variantenentscheid im Zusammenhang mit dem Hochwasserentlastungsstollen der Sarneraa möglichst präzise Zahlen erhalten. Deshalb werde für die Projektvariante «Sarneraa mit Hochwasserentlastungsstollen Ost» eine Totalunternehmer-Ausschreibung durchgeführt, wie das Departement am Freitag mitteilt.

Die ausgeschriebenen Arbeiten beinhalten den Bau eines Hochwasserentlastungsstollens zwischen dem Sarnersee und der Sarneraa unterhalb des Wichelsees sowie einen Vertikalschacht zur Fassung des Kernmattbachs.

Im Angebotspreis müssen alle Planungs- und Realisierungsarbeiten für ein fertiges, vollständiges und den Anforderungen entsprechendes Werk enthalten sein. Die jeweiligen Angebote müssen zudem eine Gültigkeit von 36 Monaten ab dem 30. Juli 2012 aufweisen.

pd/bep

Projekt Hochwassersicherheit Sarneraatal

Der Hochwasserentlastungsstollen ist Teil der Variante «Sarneraa mit Hochwasserentlastungsstollen Ost». Weitere Bestandteile sind das Ein- und Auslaufwerk, die Massnahmen an der Sarneraa und der Einbezug des Kernmattbachs. Diese werden durch das konventionelle Verfahren (Planung und Bau getrennt) realisiert. Weiterhin bestehen bleibt die Forderung, dass nach Vorlage der Projektvariante «Sarneraa mit Hochwasserentlastungsstollen Ost» ein Variantenvergleich mit der Projektvariante «Sarneraa tiefer gelegt und verbreitert» erfolgen muss. Weil die Vorplanung dieser Projektvariante 2009 abgeschlossen wurde, muss sie rechtzeitig für den Variantenvergleich aktualisiert werden.

pd