Entwarnung nach Bombendrohung gegen Car: Brünigstrasse wieder offen – kein Sprengkörper gefunden

Am Freitagmittag musste die Brünigstrasse zwischen Giswil und Kaiserstuhl für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt werden. Es gab eine Bombendrohung gegen einen Reisecar – verletzt wurde niemand. Mittlerweile gibt es Entwarnung: Es wurde kein Sprengkörper gefunden. 

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(zfo/jwe) Am Freitagmittag, ab 11.40 Uhr, musste die Brünigstrasse zwischen Giswil und Kaiserstuhl für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt werden. Grund dafür war eine Bombendrohung gegen einen ausländischen Reisecar. Ein zweiter Car desselben Reisunternehmens wurde aus Sicherheitsgründen ebenfalls untersucht, wie es in der Mitteilung des Sicherheits- und Justizdepartements des Kantons Obwalden heisst.

Die Brünigstrasse zwischen Giswil und Kaiserstuhl ist nach mehrstündiger Sperrung wieder offen. (Bild: Kantonspolizei Obwalden)

Die Brünigstrasse zwischen Giswil und Kaiserstuhl ist nach mehrstündiger Sperrung wieder offen. (Bild: Kantonspolizei Obwalden)

Die Strasse ist mittlerweile wieder offen, und gemäss der Mitteilung gibt es Entwarnung bezüglich der Bombendrohung:

«Eine Gefährdung kann inzwischen ausgeschlossen werden, da in keinem der beiden Fahrzeuge Sprengkörper gefunden wurden.»

Der Hinweis sei vom Ausland und auf offiziellem Weg zur Kantonspolizei Obwalden gelangt. Zum Zeitpunkt des Bekanntwerdens der Bedrohungssituation bei der Kantonspolizei Obwalden seien beide Reisecars ohne Passagiere unterwegs gewesen.

Die Untersuchung der Fahrzeuge wurde auf einem Parkplatz zwischen Giswil und Kaiserstuhl von Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich durchgeführt. Nach der Untersuchung sind die beiden Cars weitergefahren, wie das Departement bestätigt.

Zur Klärung der Hintergründe führen die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Obwalden eine Untersuchung durch. Die Sperrung führte zu einem Rückstau auf der Brünigstrasse sowie der Autobahn A8 vor Giswil.

Wie Florian Ulrich, stellvertretender Departementssekretär des Sicherheits- und Justizdepartements Obwalden, sagt, sei ihm persönlich kein Ereignis bekannt, das in ähnlicher Form im Kanton Obwalden passiert wäre.

Bild: (Pius Amrein, 9. August 2019, Giswil)

Bild: (Pius Amrein, 9. August 2019, Giswil)