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Die Korporation Alpnach wollte zum Jubiläum hoch hinaus

Die Rechnung 2017 der Korporation Alpnach schliesst mit einem Mehrertrag von rund 100'000 Franken. Auch ein Grund zum Feiern auf dem Pilatus - die Korporation wird heuer 650 Jahre alt.
Robert Hess
An der Korporationsversammlung herrschte gute Stimmung. (Bilder: Robert Hess (Pilatus Kulm, 22. Mai 2018))

An der Korporationsversammlung herrschte gute Stimmung. (Bilder: Robert Hess (Pilatus Kulm, 22. Mai 2018))

Das erfolgreiche Geschäftsjahr 2017 und das Jubiläum «650 Jahre Korporation Alpnach» waren für den Korporationsrat Grund genug, seine Bürger am Dienstag abend zur Frühlingsversammlung auf Pilatus Kulm einzuladen. Dabei hatten sich die rund 230 Besucher keineswegs als fremde Gäste auf dem Luzerner Hausberg zu fühlen, denn ab 1885 waren Zahnradbahn und Hotels auf Grund und Boden der damaligen Bürgergemeinde Alpnach erstellt worden. Die gegenseitigen Rechte und Pflichten sind seither in Verträgen geregelt worden. Letztmals wurde die Konzession 2015 auf 50 weitere Jahre erneuert. Korporationspräsident Walter Hug und Godi Koch, CEO der Pilatus-Bahnen AG, beteuerten denn auch ausdrücklich ihre gute Partnerschaft. «Wenn es der Bahn gut geht, geht es auch uns gut», sagte Walter Hug.

Rückstellungen für den Forstwerkhof

Bei einem Gesamtertrag von 11,1 Millionen Franken weist die Rechnung 2017 einen Mehrertrag von rund 100'000 Franken auf. «In der Korporation Alpnach ist einiges an Arbeit geleistet worden, um dieses gute Ergebnis zu erreichen», meinte Finanzchef Urs Spichtig. Nebst ordentlichen und zusätzlichen Abschreibungen von insgesamt über 1,5 Millionen Franken konnten noch Rückstellungen für den Forstwerkhof und für das 650-Jahr-Jubiläum von total 350'000 Franken verbucht werden, so Spichtig. Weiter sie ein Darlehen von einer Million Franken zurückbezahlt worden. Ferner seien verschiedene Investitionshilfedarlehen – zinslose Darlehen des Kantons – amortisiert worden. Derzeit weist die Korporation ein Eigenkapital von 9,24 Millionen Franken auf.

Die Rechnung 2017 wurde diskussionslos genehmigt. Urs Spichtig betonte, dass alle Betriebe erfolgreich gearbeitet hätten. So seien im Forstwesen über 10'000 Kubikmeter Holz, davon rund 6500 aus der Schutzwaldpflege genutzt worden. Auf der Investitionsseite sei der Fokus auf dem Neubau des Forstwerkhofes im Chilcherli gelegen, der am 20. Oktober eröffnet wird. «Auf ein erfolgreiches Jahr blickt auch das Energiewesen zurück», berichtete Urs Spichtig. Aus dem Holzheizwerk Chilcherli seien rund 900000 Kilowattstunden mehr Energie als im Vorjahr geliefert worden. Insgesamt seien den Kunden 16 Millionen Kilowattstunden Wärmeenergie aus 23180 Kubikmetern Holzschnitzeln geliefert worden. «Dies entspricht dem Heizenergiebedarf von rund 650 Einfamilienhäusern», so der Finanzchef.

Fotovoltaik-Projekt wird weiterverfolgt

Korporationspräsident Walter Hug..

Korporationspräsident Walter Hug..

Korporationspräsident Walter Hug erklärte, «dass die Rahmenbedingungen für das Betreiben einer Fotovoltaikanlage auf dem neuen Forstwerkhof nach wir vor unklar sind». Die Wirtschaftlichkeit sei bei einer Einspeisevergütung von 5 bis 7 Rappen je Kilowatt ab nächstem Jahr nicht gegeben. Trotzdem werde das Projekt weiterverfolgt, doch ohne klare Wirtschaftlichkeit nicht realisiert.

Weiter meinte Hug, dass die Vorarbeiten für die Erweiterung des Steinbruchs Guber mit der Zufahrtspiste für die erste Etappe bald abgeschlossen seien. Ende 2018 oder Anfang 2019 könne dort mit dem Abbau begonnen werden. Laufend würden im Gebiet auch nicht benötigte Flächen rekultiviert.

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