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Erscheint das Obwaldner Amtsblatt bald nur noch online?

Der Regierungsrat nimmt die künftige Publikationsform des Amtsblattes unter die Lupe. Mögliche Lösungen sind ausser dem bisherigen Format auch eine Online-Veröffentlichung und eine Integration im «Aktuell».
Manuela Liem
Der Kanton Obwalden prüft die künftige Erscheinungsform des Amtsblatts. (Bild: Martin Uebelhart)

Der Kanton Obwalden prüft die künftige Erscheinungsform des Amtsblatts. (Bild: Martin Uebelhart)

Die Entwicklung in Richtung elektronischer Medien hat auch Einfluss auf die Veröffentlichung von Amtsblättern. In den Kantonen Zürich, Aargau und Graubünden wird das Amtsblatt bereits nur noch online veröffentlicht. In Obwalden soll das Amtsblatt zumindest vorläufig noch in gewohnter Form erscheinen. In der zweiten Jahreshälfte 2018 muss die Staatskanzlei dem Regierungsrat jedoch einen Bericht abgeben, damit er über die weitere Entwicklung des Amtsblattes befinden kann.

Ende 2015 wurde die Staatskanzlei von der Regierung beauftragt, zu prüfen, wie eine künftige elektronische Publikationsform aussehen könnte, ob die bestehende Lösung optimiert oder der amtliche Teil des Amtsblatts künftig als Bestandteil des «Aktuell» versendet werden soll.

«Weiteres Vorgehen ist noch völlig offen»

Im Dezember 2017 legte die Staatskanzlei der Regierung einen Zwischenbericht vor. Man kam zum Schluss, dass die auf dem Markt angebotenen Lösungen sich teilweise noch in der Entwicklungsphase befinden würden, heisst es im Rechenschaftsbericht der Regierung. Es solle deshalb vorerst die Entwicklung in anderen Kantonen beobachtet werden und dann über die weitere Vorgehensweise entschieden werden. Der Umstieg auf die Publikation im Internet wird als Möglichkeit aufgeführt.

«Das weitere Vorgehen ist zurzeit noch völlig offen. Der Umstieg auf eine Online-Version, die Fortführung der bisherigen Zusammenarbeit mit der Abächerli Media AG, verbunden mit einer Optimierung von Herstellung und Vermarktung des Amtsblatts oder die Integration des amtlichen Teils ins ‹Aktuell›, sind mögliche Lösungen», teilt die Staatskanzlei auf Anfrage mit.

Einnahmen von über 230000 Franken

Sollte es dazu kommen, dass das Amtsblatt nicht mehr gedruckt wird, braucht es dafür eine Änderung des Publikationsgesetzes, worüber der Kantonsrat entscheiden müsste. Mit der Einstellung des gedruckten Amtsblattes würden auch die Einnahmen durch Abonnemente verloren gehen. Im vergangenen Jahr hat der Kanton mit den Abonnenten über 230000 Franken eingenommen.

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