Ersehntes Weiss kommt per Schleuder

Der Mensch hilft der Natur auf die (Ski-) Sprünge. Urner Schnee vom Gotthardpass rettet das Weltcup-Springen.

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Der fehlende Schnee wird lastwagenweise von Andermatt angeliefert und mit einer Schneeschleuder auf den Schanzenhang verfrachtet. (Bild: Geri Wyss / Neue OZ)

Der fehlende Schnee wird lastwagenweise von Andermatt angeliefert und mit einer Schneeschleuder auf den Schanzenhang verfrachtet. (Bild: Geri Wyss / Neue OZ)

Von Andermatt rollt seit Freitagnachmittag ein Lastwagen nach dem anderen mit der kalten Fracht nach Engelberg. Der Grund: In Engelberg hats kaum Schnee. Eine Fräse wirft den Schnee in den braunen Hang. «Ein Netz sorgt dafür, dass der Schnee hängen bleibt», kommentiert Schanzenchef Patrik Emmenegger. Etwa 4000 Kubikmeter Schnee brauche es, um die ganze Schanze hinzukriegen.

«Das ist schon eine Ausnahmesituation», sagt Emmenegger zu den Schneetransporten. Erst einmal, vor langer Zeit, als noch kein Kunstschnee habe produziert werden können, sei dies nötig gewesen.

Wie viele Lastwagenlieferungen nach Engelberg total erfolgen werden, kann Medienchef Beat Christen noch nicht sagen. «Das hängt von der Konsistenz des Schnees ab.» Auch noch nicht bezifferbar seien die Mehrkosten. Die Anlaufspur der Schanze ist schon vor einigen Tagen in Handarbeit und mit Hilfe von Wasser präpariert worden.

wy/rem

HINWEIS
Tickets: Engelberg-Titlis Tourismus, Tel. 041 639 77 13, Ticketcorner oder Ticketino. Weitere Infos: www.weltcup-engelberg.ch

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