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Alpnacher Kirchenboden erhält neuen Schliff

Ein ungewohntes Bild bietet derzeit das Alpnacher Kirchenschiff. Der Holzboden wird geschliffen und lackiert: Dies ist Teil der sanften Renovation für das baldige Jubiläum.
Ein Mitarbeiter der Firma Schoonwater Parkett aus Kerns schleift den Boden der Kirche ab. Ganz rechts Aushilfssigrist Sepp Oberholzer im Gespräch mit Hugo von Atzigen von der gleichnamigen Schreinerei (Bilder: Robert Hess (Alpnach, 6. August 2018))

Ein Mitarbeiter der Firma Schoonwater Parkett aus Kerns schleift den Boden der Kirche ab. Ganz rechts Aushilfssigrist Sepp Oberholzer im Gespräch mit Hugo von Atzigen von der gleichnamigen Schreinerei (Bilder: Robert Hess (Alpnach, 6. August 2018))

Vor bald 200 Jahren, am 1. November 1821, ist die Alpnacher Pfarrkirche zu Ehren der Heiligen Maria Magdalena eingeweiht worden. Damit naht das Jubiläumsjahr, sodass der Kirchgemeinderat in der Rechnung 2017 eine Rückstellung von 50000 Franken für die Durchführung der 200-Jahr-Feier in den Jahren 2020/21 vorgenommen hat.

Wie sich die Jubiläumsfeier gestalten wird, ist noch offen, doch «beschlossen ist, dass auf das Jubiläum hin eine sanfte Renovation der Pfarrkirche ausgeführt wird», erklärt Kirchgemeindepräsident Daniel Albert auf Anfrage. «Entsprechende Arbeiten sind geplant und werden teilweise bereits im Laufe des Jahres 2018 ausgeführt», so die Botschaft zur Kirchgemeindeversammlung vom 14. Mai. Die Finanzierung erfolgt über den Unterhaltsfonds der Pfarrkirche.

Zugang für Rollstühle und Rollatoren wird verbessert

Eine erste Etappe dieser sanften Renovation ist seit zwei Wochen im Gange und bereits zur Hälfte abgeschlossen. Erneuert wird der gesamte Holzboden unter den rund 40 Sitzbänken der Kirche. Dieser weist Gebrauchsspuren auf und soll im Jubiläumsjahr wieder wie neu aussehen. Derzeit ist die Kernser Firma Schoonwater Parkett daran, vom Holzboden im vorderen linken Teil des Kirchenschiffes «rund 1 bis 1,5 Millimeter abzuschleifen», so Jeroen Schoonwater. Der Boden besteht aus Fichtenholz, das mit Eichenholz eingefasst ist. Anschliessend wird der Boden grundiert und zweimal lackiert.

In diesem Teil – der «Frauenseite» – wurde auch eine Auffahrt eingeschliffen, die den Zugang für Rollstühle und Rollatoren auf den Holzboden erleichtert. Im Bereich des linken Seiteneingangs der Kirche wird eine der Sitzbänke nicht mehr montiert und damit Raum für behinderte Kirchenbesucher geschaffen, informierte Hugo von Atzigen, Mitinhaber der Schreinerei A. von Atzigen AG aus Alpnach. Diese Firma ist im Rahmen der Renovation für die Erneuerung der Kniebänke verantwortlich, die abmontiert und im Betrieb geschliffen und lackiert werden.

Die Erneuerungsarbeiten auf der rechten Seite des Kirchenschiffes sind abgeschlossen, am 17. August wird das gesamte Werk vollendet sein. Während der vierwöchigen Sanierungsarbeiten stand die Kirche für Gottesdienste zur Verfügung, wobei die Besucher jedoch etwas flexibler sein mussten.

Der Holzboden unter den Bänken weist sichtbare Gebrauchsspuren auf.

Der Holzboden unter den Bänken weist sichtbare Gebrauchsspuren auf.

Im Rahmen der sanften Renovation sei im nächsten Jahr unter anderem eine umfassende Kirchenreinigung geplant, sagte Kirchgemeinderätin Esther Oberholzer. Geprüft werde auch die Einrichtung einer speziellen Tür beim linken Seiteneingang, um den Eintritt von behinderten Personen zu erleichtern. Die Alpnacher Pfarrkirche wurde 1984/85 einer Gesamtrenovation unterzogen. Damals wurde auch ein neuer Holzboden eingebaut.

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