«Es ist so leer wie im Wilden Westen»

Der Sarner Dorfkern wirkt leblos – vor allem nach Ladenschluss. Eine Lösung: Parkplätze weg und Gartenstühle raus. Doch ganz so einfach ist es offenbar nicht.

Drucken
Teilen
Nicht viel los: der Sarner Dorfplatz am vergangenen Samstagabend. (Bild: Adrian Venetz/Neue OZ)

Nicht viel los: der Sarner Dorfplatz am vergangenen Samstagabend. (Bild: Adrian Venetz/Neue OZ)

Neben vielen Komplimenten, die der Kanton Obwalden von neuen Zuzügern erhält, gibts auch etwas Kritik. Diese richtet sich vor allem auf den Sarner Dorfkern: Er wird – vor allem am Abend – als «tot» empfunden. Nachzulesen ist dies in einem Bericht der Standortpromotion Obwalden. Den Sarner Gemeindepräsidenten Manfred Iten überrascht das nicht: «Die Kritik ist berechtigt», sagt er. Die Gemeinde habe das Problem erkannt und mache sich Gedanken, wie der Dorfplatz lebendiger gestaltet werden könnte.

Für Adi Barmettler, Präsident des Vereins Sarner Fachgeschäfte, ist dies dringend nötig: Nach Ladenschluss wirke das Zentrum von Sarnen oft wie ein verlassenes Dorf, sagt er. «Auf einem so schönen Dorfplatz Parkplätze zu haben, ist eigentlich eine Sünde. Da müsste doch ein Strassencafé hin.»

Laut Gemeindepräsident Manfred Iten aber ist der Spielraum für neue Ideen sehr eng. Und einem belebten Dorfplatz stünden auch andere Interessen gegenüber.

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.