Eseli und Backen versüssen das Warten

Vor der Weihnachtsfeier daheim bot der Erlebnisbauernhof Weid kurzweilige Stunden. Die Kinder backten Gritibänzen und ritten mit dem Esel aus.

Drucken
Teilen
Patrick und sein Grittibänz während des kreativen Prozesses. (Bild: Bea Zai / Neue OZ)

Patrick und sein Grittibänz während des kreativen Prozesses. (Bild: Bea Zai / Neue OZ)

Kinder können es kaum erwarten, bis am Heiligen Abend Christbaum und Krippe im Lichtermeer erstrahlen und schön verpackte Geschenklein für alle bereitstehen. Doch wie die Stunden des Wartens überbrücken, fragen sich jedes Jahr geplagte Eltern.

Da kam die Offerte der Familie Spichtig, die oberhalb Kerns neben der Landwirtschaft den bekannten Erlebnisbauernhof Weid betreibt, gerade recht. Gritibänz backen und Eseli reiten ist von rund 20 Kindern mit ihren Eltern oder einem Elternteil begeistert aufgenommen worden.

Lange gedulden musste man sich nicht. Mutter Lisbeth Spichtig und Schwiegertochter Edith verteilten Teigstücke. Rosinen, Sultaninen und Scheren lagen bereit. Nach einer kurzen Einführung begann die kreative Arbeit.

Die Kinder durften miterleben, wie ihre vielleicht 50 Gritibänzen im grossen Holzofenverschwanden. Toni Spichtig erklärte den Kindern, dass dafür die Schamottsteine rund 4 Stunden vorgeheizt werden. «Die ideale Backtemperatur für Gritibänzen beträgt 280 Grad. Während der halben Stunde Backzeit unternehmen wir jetzt mit den Eseln Mini und Fritzli sowie dem Maultier Pania eine Wanderung.» Ein Hurragebrüll war die Antwort der jungen Meute.

Bea Zai

<em>Den ausführlichen Artikel lesen Sie am&nbsp;Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.</em>