FIS

Europacup-Rennen auf der Melchsee-Frutt fallen Coronapandemie zum Opfer

Die geplanten Europacup-Rennen in zehn Tagen auf der Melchsee-Frutt finden nicht statt. Die Auflagen sind zu hoch.

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Am Cheselenhang finden in diesem Jahr keine Rennen statt.

Am Cheselenhang finden in diesem Jahr keine Rennen statt.

Bild: Robert Hess

(rem) Am 21. und 22. Januar hätten am Cheselenhang zwei Fis-Europacup-Rennen der Frauen durchgeführt werden sollen, dazu kommt es nun nicht. «Wir haben alles versucht, die Absage zu verhindern, mussten aber einsehen, dass die nötigen Ressourcen nicht mehr mit den hohen Ansprüchen an unsere Rennen, zu vereinbaren wären», sagt OK-Co-Präsidentin Lisbeth Berchtold.

Die Schneeverhältnisse am Cheselenhang seien fantastisch, die Kunstschneedecke optimal. Die herrschende Covid-19-Pandemie mit all ihren Auflagen sei leider der zweite, diesmal wichtigere Teil der Medaille, teilt das Organisationskomitee mit. Berchtold: «Wir konnten unsere Erwartungen an die Qualität und Sicherheit der Rennen und deren Organisation, mit den geplanten Ressourcen nicht mehr gewährleisten. Gerade diese hohe Qualität unserer Rennen sind wir aber den Athletinnen schuldig.»

Die nächsten FIS-Rennen auf der Melchsee-Frutt sollen im Januar 2022 stattfinden.