EWO-Stollen schafft den Durchbruch

Ein Meilenstein bei der Kraftwerkserneuerung in Kaiserstuhl: Der Reservoirstollen des Kraftwerks Kaiserstuhl erreicht das Kleine Melchtal. Die Arbeiten dauern noch bis 2013 an.

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Von unten brechen die Mineure der ARGE Kraftwerk Kaiserstuhl ins Kleine Melchtal durch. (Bild: Corinne Ganzmann/Neue NZ)

Von unten brechen die Mineure der ARGE Kraftwerk Kaiserstuhl ins Kleine Melchtal durch. (Bild: Corinne Ganzmann/Neue NZ)

Der Durchbruch ist gelungen: Die Mineure der Arbeitsgemeinschaft Kraftwerk Kaiserstuhl klettern eine wacklige Eisenleiter empor. Es sind stolze Gesichter, die dem Erdreich im Kleinen Melchtal entsteigen. Hinter ihnen liegt der Reservoirstollen, der zum Marchgraben oberhalb von Giswil führt. Es ist das Herzstück der Kraftwerkserneuerung Kaiserstuhl des Elektrizitätswerks Obwalden (EWO). Die Mineure haben sich im Sprengvortrieb Meter für Meter vorgekämpft, 60'000 Kubikmeter Felsmaterial ausgebrochen und zwei Streckenkilometer und ein Baujahr hinter sich gelassen.

Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ
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Bis im Mai soll eine Betonsohle eingebaut werden, ab Mitte August die Spritzbetonverkleidung folgen. Parallel dazu läuft die Installation der elektromechanischen Anlagen in der Kraftwerkszentrale Unteraa in Giswil. Das EWO will die neue Anlage nach dreijähriger Bauzeit erstmals im März 2013 in Betrieb nehmen.

Christoph Riebli

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