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«Ewolution» heisst das Siegerprojekt für das Verwaltungsgebäude des Elektrizitätswerks Obwalden

Das Elektrizitätswerk Obwalden bekommt ein neues Hauptquartier. Aus sieben Vorschlägen wurde das Projekt einer Obwaldner Architektengemeinschaft gewählt.
Philipp Unterschütz
So wird das neue Verwaltungsgebäude «Ewolution» des EWO in Kerns aussehen. (Visualisierung: PD/EWO)

So wird das neue Verwaltungsgebäude «Ewolution» des EWO in Kerns aussehen. (Visualisierung: PD/EWO)

Sieben Konzeptvorschläge für ein neues Verwaltungsgebäude gingen nach einer Ausschreibung vom Frühling 2018 beim Elektrizitätswerk Obwalden EWO ein. Das Auswahlgremium aus drei Architekten, der EWO-Geschäftsleitung und einer Begleitgruppe mit EWO Mitarbeitenden entschied sich für das Projekt «Ewolution» der Arbeitsgemeinschaft Durrer Bäbi Architekten GmbH Sarnen und Architektur3 AG Kerns. «Das Siegerprojekt erreichte insbesondere durch die sehr gute Umsetzung der betrieblichen Anforderungen, dem angemessenen Umgang mit der bestehenden Bausubstanz, der guten ortsbaulichen Einbettung sowie dem attraktiven Honorarangebot die beste Gesamtbeurteilung», schreibt das EWO in einer Mitteilung. Das bedeutet laut Thomas Baumgartner, Vorsitzender der Geschäftsleitung, «dass das jetzige Verwaltungsgebäude teilweise ausgehöhlt und massiv um- und angebaut wird. Alles, was wir sinnvollerweise weiterverwenden können, wird belassen.»

Das Raumprogramm umfasst für die rund 115 Mitarbeitenden rund 3900 Quadratmeter Nutzfläche. Der Vorderteil des Gebäudes bleibt fast so, wie er jetzt ist, einzig der Dachstock wird entfernt und durch einen neuen Aufbau ersetzt. Auf Basis des vorliegenden Konzeptvorschlags wird die Arbeitsgemeinschaft der Architekten nun das Bauprojekt ausarbeiten. Dazu gehört auch die Überlegung über den Arbeitsbetrieb während der Bauphase. «Die Idee ist eigentlich, dass etappenweise so gebaut wird, dass wir nicht alle ausziehen müssen», erklärt Thomas Baumgartner. «Im Bauprojekt muss festgelegt werden, wie viele provisorische Arbeitsplätze wir brauchen.» Der voraussichtliche Baubeginn ist im Oktober 2020 geplant.

Ein Wegzug aus Kerns kam nicht in Frage

Das neue Verwaltungsgebäude ist nötig, weil der bestehende Bau aus dem Jahr 1969 mit dem Schräganbau von 1989 erhebliche bauliche Mängel aufweist. Vor allem im Bereich der Gebäudehülle bestehe aus bautechnischer sowie energetischer Sicht Sanierungsbedarf, schreibt das EWO. Mit der aktuellen strukturellen Veränderung zum modernen Energieversorger und der stetigen Entwicklung von neuen Dienstleistungsangeboten erhöhe sich der Platzbedarf des Verwaltungsteils und zudem verändern sich die Anforderungen für effiziente Prozessabläufe.

Im Vorfeld waren verschiedene Möglichkeiten geprüft worden, von einer einfachen «Instandsetzung» des jetzigen Gebäudes bis zum totalen Abriss mit anschliessendem Neubau. Auch ein neuer Standort wurde damals geprüft.

Obwohl diese Lösung aus funktionaler Sicht gut abgeschlossen hatte, liess sie das EWO fallen. Insbesondere aus zeitlichen Gründen mangels verfügbarem neuem Standort, der Wirtschaftlichkeit und nicht zuletzt aus politischen Gründen. Das EWO ist aus dem früheren Elektrizitätswerk Kerns entstanden und dort verankert.

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