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Ex-Baudirektor kämpft für vollen See

Der Lungerersee ist im Frühling keine Augenweide. Der tiefe Wasserstand legt das Ufer frei. Hans-Heini Gasser will das nun ändern.
Hans-Heini Gasser. (Bild: Archiv Neue OZ)

Hans-Heini Gasser. (Bild: Archiv Neue OZ)

Für die Einheimischen und die regelmässigen Besucher Lungerns ist die «Wüstenlandschaft», wie sie Hans-Heini Gasser in seinem Kurzreferat an der Generalversammlung von Lungern Tourismus bezeichnete, nichts Neues. Die Stromproduktion des Elektrizitätswerkes Obwalden (EWO) hinterlässt in den regenarmen Winter- und Frühlingsmonaten eben ihre Spuren. Dabei hat sich das EWO gar nichts vorzuwerfen, denn der Naturstausee muss erst auf den 15. Juni wieder gefüllt sein. Dieses Jahr habe das EWO im Hinblick auf die zu erwartende eher geringe Schneeschmelze die Stromproduktion gar reduziert, wurde am Rande der GV betont.

Hans-Heini Gasser. (Bild: Archiv Neue OZ)

Hans-Heini Gasser. (Bild: Archiv Neue OZ)

Alt Regierungsrat Hans-Heini Gasser, der jahrelang auch den EWO-Verwaltungsrat präsidierte, sieht heute die Problematik anders als früher und wünscht sich während des ganzen Jahres einen praktisch vollen Lungerersee. Laut Gasser ist es «schlicht nicht mehr denkbar, dass ein See, der ein Dorf- und Landschaftsbild derart prägt, weiterhin jährlich im Frühjahr abgesenkt wird und dabei für drei Monate eine Wüstenlandschaft freigelegt wird».

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.

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