Ex-Buchhalter der Titlisbahnen soll hinter Gitter

Gegen den ehemaligen Buchhalter der Titlisbahnen ist durch die Staatsanwaltschaft Obwalden Anklage erhoben worden. Er soll rund 10,5 Millionen Franken an der Buchhaltung vorbei geschleust haben. Gefordert werden 4 Jahre Gefängnis.

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Die Titlis-Rotair-Gondel. (Bild: PD)

Die Titlis-Rotair-Gondel. (Bild: PD)

Im Strafverfahren gegen den ehemaligen Buchhalter der Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG ist wegen diversen Vermögens- und Urkundendelikten zum Nachteil seiner Arbeitgeberin durch die Oberstaatsanwältin des Kantons Obwalden, Esther Omlin, Anklage erhoben worden.

Geld in Anlagefonds investiert

Wie Omlin am Montag mitteilt, soll der Buchhalter im Zeitraum Frühjahr 2009 bis Sommer 2010 unbefugterweise rund 10,5 Millionen Franken vom Konto der Titlisbahnen mit 24 Transaktionen in Anlagefonds eines asiatischen Firmennetzwerkes investiert und diese Transaktionen mittels Manipulationen in der Buchhaltung verschleiert zu haben. Die Anklage lautet auf mehrfache Veruntreuung, eventualiter mehrfache ungetreue Geschäftsführung sowie mehrfache Urkundenfälschung. Es wird eine Freiheitsstrafe von 4 Jahren gefordert.

pd/bep