Experten loben die Obwaldner Ziegen

Der Ziegenzuchtverein Obwalden präsentierte an seiner Ausstellung 231 Ziegen. Das Interesse n den Spezial-Wettbewerben war gross.

Paul Küchler
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Die Auszeichnung des Misters von Beat Rohrer (links) und der Missen in drei Rassen, allesamt im Eigentum der Familie Durrer, Kägiswil. (Bild: Paul Küchler (Flüeli-Ranft, 30. September 2018))

Die Auszeichnung des Misters von Beat Rohrer (links) und der Missen in drei Rassen, allesamt im Eigentum der Familie Durrer, Kägiswil. (Bild: Paul Küchler (Flüeli-Ranft, 30. September 2018))

Bei strahlendem Wetter konnten die Obwaldner Ziegenzüchter am letzten Sonntag in Flüeli-Ranft ihre Ziegenausstellung durchführen. Bei den insgesamt 231 aufgeführten Tieren war eine Vielfalt von sieben verschiedenen Rassen zu sehen. Zwei Experten aus dem Kanton Graubünden und einer aus dem Kanton Uri hatten die Aufgabe, die Tiere rassen- und abteilungsweise zu rangieren, die Missen zu erküren und die Spezial-Wettbewerbe mit der Bewertung der Ziegen mit den schönsten Eutern durchzuführen. Dabei gab es von den Experten viel Lob für die Qualität der Tiere. Viele Komplimente gab es auch von Seiten der Ausstellungsbesucher.

Der Urner Experte Mathias Stadler schaut sich bei der Bewertung der Ziegen jedes Detail an. (Bild: Paul Küchler (Flüeli-Ranft, 30. September 2018))

Der Urner Experte Mathias Stadler schaut sich bei der Bewertung der Ziegen jedes Detail an. (Bild: Paul Küchler (Flüeli-Ranft, 30. September 2018))

Ausstellung musste ohne Streichelzoo auskommen

Mit einem «Super-Ablauf» ist die ganze Organisation über die Bühne gegangen, stellte Robi Hess, Präsident der Obwaldner Ziegenzüchter fest. Der grosse Einsatz lag dabei vor allem in den Händen von Priska und Martin von Flüe-Fallegger, die sich auf viele Mithelfer verlassen konnten. Etwas ungehalten zeigte sich Robi Hess darüber, dass dieses Jahr aus tierseuchenpolizeilichen Gründen kein Streichelzoo eingerichtet werden konnte – in Anbetracht dessen, dass die Ausstellung auch dieses Jahr von vielen Familien mit Kindern besucht wurde. Hess sagte dazu: «Ich habe Mühe damit, dass Kinder kleine Tiere nicht mehr streicheln dürfen.» Andere Jahre war der Streichelzoo mit verschiedenen Kleintieren jeweils eine Attraktion.

231 Tiere zeigten die Obwaldner Ziegenzüchter am Sonntag. (Bild: Paul Küchler (Flüeli-Ranft, 30. September 2018))

231 Tiere zeigten die Obwaldner Ziegenzüchter am Sonntag. (Bild: Paul Küchler (Flüeli-Ranft, 30. September 2018))

Im Schöneuter-Wettbewerb der Rassen Toggenburgerziegen (TO), Gämsfarbige Gebirgsziegen (GG) und Saanenziegen (SA) erhielten Hermann Flück, St. Niklausen, Adrian Imfeld, Alpnach, Pirmin Michel, Alpnach, Felix Imfeld, Alpnach, Robin Hess, Engelberg und Helen Durrer-Burch, Kägiswil, die begehrten Auszeichnungen. Höhepunkt der Ausstellung waren die Misswahlen bei den TO-, GG- und SA-Ziegen und die Mister-Wahl. Die Familie Durrer aus Kägiswil feierte dabei einen besonderen Erfolg: Sie erhielt die Auszeichnungen für die Missen bei allen drei Rassen. Der Titel «Mister» ging, wie schon wie vor einem Jahre, an den Toggenburger Ziegenbock Taylor von Beat Rohrer, Sachseln.