Fast 1,3 Millionen für Hochwassergeschädigte

Die Kommission finanzielle Hilfen Hochwasser 2005 hat nahezu 13 Millionen Franken an Geschädigte weitergeleitet. Der Betrag setzt sich aus Zahlungen an Private und die Gemeinden zusammen.

Drucken
Teilen
Material aus dem Campingplatz im Lido Sarnen nach dem Hochwasser 2005. (Archivbild/Neue OZ)

Material aus dem Campingplatz im Lido Sarnen nach dem Hochwasser 2005. (Archivbild/Neue OZ)

Die Kommission war im Anschluss an die Hochwasserkatastrophe 2005 vom Regierungsrat eingesetzt worden, um eine Beurteilung der Gesuche nach einheitlichen Kriterien zu ermöglichen.

Beiträge für Private und Gemeinden

Wie die Staatskanzlei Obwalden mitteilt, wurden aufgrund von 184 Gesuchen von Privatpersonen mit einer anerkannten Schadensumme von 9,5 Millionen Franken und ungedeckten Restkosten von 3,5 Millionen Franken insgesamt rund 1,6 Millionen Franken Beiträge ausgerichtet. An die ungedeckten Restkosten der Gemeinden von über 20 Millionen Franken sowie der öffentlich-rechtlichen Körperschaften konnten mit Hilfe der Glückskette 11,3 Millionen Franken zugesichert werden.

Spendable Kantonalbank

Die Beiträge an die Privaten wurden dank der Mittel der Glückskette, verschiedener Hilfswerke sowie von sehr vielen Einzelspenden an den Kanton und die Gemeinden möglich. Dazu beigetragen habe insbesondere der Beitrag der Obwaldner Kantonalbank von zwei Millionen Franken.

pd/bep