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Feuerwehr Sarnen steht 1500 Stunden im Einsatz

70 Mal ist die Feuerwehr Sarnen im vergangenen Jahr ausgerückt. Am Samstag verlieh sie Stefan Barmettler den Feuerwehr-Award für besondere Verdienste.
Robert Hess
Die traditionelle Prozession mit den Statuen der Heiligen Agatha und des Landesheiligen Bruder Klaus. (Bild: Robert Hess (Sarnen, 9. Februar 2019))

Die traditionelle Prozession mit den Statuen der Heiligen Agatha und des Landesheiligen Bruder Klaus. (Bild: Robert Hess (Sarnen, 9. Februar 2019))

Ihren Jahresapport hielt die Feuerwehr Sarnen im Rahmen der jährlichen Agathafeier. Diese begann am späteren Samstagnachmittag mit der traditionellen Prozession. Sie führte von der Pfarrkirche in den Dorfkern und zurück zum Gedächtnisgottesdienst in der Kirche. Feuerwehrleute trugen die Statuen ihrer Schutzpatronin, der Heiligen Agatha, sowie diejenige von Bruder Klaus mit. Der Landesheilige soll den verheerenden Sarner Dorfbrand vom 14. August 1468 von Flüeli-Ranft aus mit einem Kreuzzeichen gelöscht haben.

Am Abend versammelten sich Feuerwehrleute, Behördenmitglieder sowie Gäste zum Nachtessen und Jahresrapport im Hotel Metzgern. Laut Kommandant René Kiser wurde die Feuerwehr 2018 zu 70 Einsätzen (Vorjahr 90) aufgeboten. Geleistet wurden dabei insgesamt 1490 Einsatzstunden (Vorjahr 2693). «Bei den Einsätzen konnte die Feuerwehr Sarnen, teilweise zusammen mit Partnerorganisationen, insgesamt elf Personen evakuieren und zum eigenen Schutz in Sicherheit bringen», heisst es im Jahresbericht weiter. «Weiter konnten fünf Personen erfolgreich gerettet werden. Eine Person verstarb vor dem Eintreffen der Rettungskräfte.»

Die Feuerwehr Sarnen setzte sich per Ende Jahr aus 129 Männern und 21 Frauen zusammen. «Mit Freude konnte die Feuerwehr im 2018 zwei Frauen und zwölf Männer als neue Rekruten aufnehmen», so Kiser. Der Kommandant dankte dem ganzen Feuerwehr-Team für das Engagement und den Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiter für Einsätze und Kurse freistellen, für das grosse Verständnis.

Besondere Leistung ausgezeichnet

Am Jahresrapport wurde ferner der Feuerwehr-Award 2018 an den 31-jährigen Stefan Barmettler vergeben. Als Geschenk erhielt er eine Pfeffermühle in der Form eines Hydranten. Gewürdigt wurde damit das besonders grosse Engagement Barmettlers für die Stützpunktfeuerwehr im abgelaufenen Jahr. «Insgesamt leistete er 360 Stunden – Einsätze an vorderster Front, Unterhalt von Fahrzeugen, Teilnahme an Kursen und vieles andere mehr – für das allgemeine Wohl der Bevölkerung», betonte Feuerwehrkommandant René Kiser. Stefan Barmettler ist Chef des Einsatzzuges 1 und neu zusätzlich der Abteilung Strassenrettung.

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