FDP Obwalden gründet Frauensektion

Fünf Frauen haben eine neue Sektion innerhalb der FDP Obwalden gegründet. Das soll sich auch in mehr Frauen in politischen Ämtern niederschlagen.

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Die Gründungsmitglieder der Frauensektion (von links): Marian Orlando, Claudia Odermatt, Carola Weiss, Karin Furger und Sonja Federer. (Bild: PD)

Die Gründungsmitglieder der Frauensektion (von links): Marian Orlando, Claudia Odermatt, Carola Weiss, Karin Furger und Sonja Federer. (Bild: PD)

«Wir wollen Frauen jeden Alters zum aktiveren Mitgestalten in der Politik unseres Kantons motivieren», wird Carola Weiss, die erste Präsidentin der neugegründeten Frauensektion der FDP Obwalden, in der Medienmitteilung zitiert. «Die Sicht der Frauen zu den aktuellen Themen in unserer Gesellschaft, welche Frauen und Männer genauso betreffen, soll durch unsere Arbeit mehr und breiteres Gewicht erhalten», heisst es weiter. Die Frauensektion soll auch geeignete Kandidatinnen für politische Ämter fördern und unterstützen und so auch die Kantonalpartei stärken.

Carola Weiss sei der festen Überzeugung, dass gemischte Teams – mit einem ausgeglichenen Anteil an Männern und Frauen – erfolgreicher seien. Um eine starke Partizipation von Frauen in der Politik zu erreichen, müssten jedoch die Strukturen dafür geschaffen werden. Das habe sich nun die neue Organisation zur Aufgabe gemacht. Die Grundsteinlegung feierten die Gründungsmitglieder am 24. Oktober in Sarnen. Am jüngsten Kantonalparteitag in Giswil gratulierte Präsident Hans-Melk Reinhard dem Gründungsteam für ihren Einsatz. (pd/map/mvr)

Bundesrat beehrt die FDP Obwalden

Einen besonderen Parteitag erlebte die FDP in Giswil: Zu Gast war der Ende Jahr abtretende Bundesrat Johann Schneider-Ammann. Dieser plädierte für Landwirte als Unternehmer und ein Rahmenabkommen mit der EU. Die FDP fasste zudem ihre (klaren) Parolen für die nächste Abstimmung.
Markus von Rotz