FEIERTAG: «Bruder Klaus hat immer dazugehört»

Hunderte von Gläubigen und Anhängern von Bruder Klaus trafen sich am Donnerstag in der Pfarrkirche Sachseln, um des Heiligen zu gedenken. Die Predigt hielt Bischof Koch.

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Nach der Messe schüttelten zahlreiche von Gläubigen Bischof Koch die Hand und unterhielten sich mit ihm. (Bild Geri Wyss/Neue OZ)

Nach der Messe schüttelten zahlreiche von Gläubigen Bischof Koch die Hand und unterhielten sich mit ihm. (Bild Geri Wyss/Neue OZ)

Ein Tag der Ruhe und des Friedens: So empfinden viele den Bruder-Klausen-Tag in Obwalden. Am Donnerstag trafen sich rund 600 Personen in der Sachsler Pfarrkirche, um gemeinsam mit dem Bischof von Basel, Kurt Koch, des heiligen Bruder Klaus? zu gedenken. Im Anschluss an den Gottesdienst traf sich die Bevölkerung zum traditionellen Aperitif vor der Kirche, musikalisch begleitet von der Musik Eintracht Sachseln.

Ein Friedensbotschafter
Für die Sachsler Gemeindepräsidentin Margrit Freivogel ist das Bruder-Klausen-Fest ein ganz besonderer Anlass und zwar nicht nur von Amtes wegen. «Ich bin hier aufgewachsen. Bruder Klaus hat einfach immer dazugehört.» Der Feiertag biete dem Dorf und den Gästen von auswärts die Gelegenheit, den heiligen Bruder Klaus als Friedensbotschafter zu feiern. «Der heutige Tag ist in den andern Kantonen ein Alltag. So kommt der Friedensgedanke von Bruder Klaus in Obwalden besonders zur Geltung.»

Eine sehr «intensive Beziehung zu Bruder Klaus» hat Kantonsrat und CSP-Fraktionschef Karl Vogler. Als ehemaliger Präsident der Stiftung Museum Bruder Klaus kennt er Leben und Wirken des Heiligen besonders gut und hat sich mit verschiedenen Büchern über Bruder Klaus befasst. «Der Frieden ist ein Urbedürfnis des Menschen. Und Bruder Klaus ist der grosse Botschafter des Friedens. Er strahlt dieses Urbedürfnis aus», beschreibt Vogler seine Faszination.

Ähnlich empfindet es die Obwaldner Regierungsrätin Esther Gasser: «Bruder Klaus ist ein grosses Vorbild. Ein Vorbild, an das sich viele halten, die an diesem Tag hier sind. Für sie ist Bruder Klaus ein Ratgeber in schwierigen Situationen und ein Friedensstifter.» Man merke, dass der Heilige der wohl «berühmteste Obwaldner» sei, so Gasser.

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.