FEUERWEHR SARNEN: Gut ausgerüstet, aber zu wenig Platz

Die Feuerwehr Sarnen hat ihren Fahrzeugpark mit Investitionen von 700 000 Franken erneuert. Ein Tanklöschfahrzeug muss extern garagiert werden.

Drucken
Teilen
Feuerwehrkommandant Major Thomas Schrackmann (rechts) und Materialverwalter Peter Spichtig vor den drei neuen Fahrzeugen. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Feuerwehrkommandant Major Thomas Schrackmann (rechts) und Materialverwalter Peter Spichtig vor den drei neuen Fahrzeugen. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Die tadellos unterhaltenen Feuerwehrzeuge täuschen oft über ihr wirkliches Alter hinweg. Sie leiden vielfach auch unter Standschäden. Altersbedingt mussten auf dem Feuerwehrstützpunkt Sarnen zwei Fahrzeuge mit den Jahrgängen 1982 und 1985 ersetzt werden.

Neben einem neuen Jeep, der auch als Fahrzeug für den Rettungsdienst 144 eingesetzt werden kann, hat die Feuerwehr einen neuen Verkehrsbus erworben, der für Beschilderungen, Signalisationen für Umleitungen usw. ausgerüstet ist.

Gemeinde und Kanton finanzieren die neuen Fahrzeuge
Zusätzlich ist die Feuerwehr mit einem zweiten Tanklöschfahrzeug ausgerüstet worden. Dieses weist ein Fassungsvermögen von 2000 Liter Wasser und 400 Liter Schaum auf. Es soll insbesondere zu Löschzwecken eingesetzt werden und gewährleistet vor allem die Sicherheit in der Gemeinde Sarnen. Denn das vorhandene TLF aus dem Jahre 1996 ist zusätzlich für den Strassenrettungsdienst ausgerüstet und kommt als Stützpunktfahrzeug im ganzen Kanton zum Einsatz.

Die drei neuen Fahrzeuge kosten rund 700'000 Franken und werden von der Gemeinde und dem Kanton finanziert. Die Kredite sind im Rahmen der Budgetierung bewilligt worden.

Kein Platz mehr steht für das neue TLF im Feuerwehrgebäude in der Ei zur Verfügung. Denn der Stützpunkt Sarnen nimmt auch die Aufgaben der Ölwehr, Chemiewehr, der Strassenrettung sowie weitere Hilfeleistungen im ganzen Kanton wahr.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.