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Feuerwehrinspektor Ob- und Nidwalden: Das Milizsystem muss erhalten bleiben

Rück- und Ausblick standen im Mittelpunkt der Delegiertenversammlung des Feuerwehrverbandes Obwalden. Geleistet wurden 2018 total 259 Einsätze.
Robert Hess
Toni Käslin, Feuerwehrinspektor der Kantone Ob- und Nidwalden. (Bild: Robert Hess, Sarnen, 15. März 2019)

Toni Käslin, Feuerwehrinspektor der Kantone Ob- und Nidwalden. (Bild: Robert Hess, Sarnen, 15. März 2019)

«Hitzesommer, Trockenheit, Feuerverbot und Dürre waren die Schlagwörter 2018», sagte Präsident Hauptmann Peter Abächerli, Giswil, in seiner Begrüssung am Freitagabend im Hotel Metzgern in Sarnen. Dabei dankte er der Bevölkerung «für das Verständnis, die Akzeptanz und die Einhaltung des mehrwöchigen Feuerverbots, auch am Nationalfeiertag.» In seinem Jahresbericht vor den 82 stimmberechtigten Delegierten sowie den Behördenvertretern und Gästen aus Nachbarverbänden erwähnte Abächerli, dass «unsere Sektionen im vergangenen Jahr insgesamt 259 Ernstfall-Einsätze, 133 weniger als 2017, geleistet haben.» Der vor einem Jahr gewählte Präsident betonte in seinem Jahresbericht weiter: «Um die Feuerwehr aufrechtzuerhalten, ist die Bereitschaft jedes Einzelnen, Stunden seiner Freizeit zu investieren, notwendig.»

54 Frauen leisten Feuerwehrdienst

Insgesamt sind im vergangenen Jahr rund 320 Übungen geleistet worden. Der Mannschaftbestand aller acht Sektionen (inkl. VBS) betrug Ende 2018 total 703 (Vorjahr 721) Feuerwehrleute, davon 54 Frauen.

Alle ordentlichen Traktanden der 91. Delegiertenversammlung wurden einstimmig genehmigt. Tagungsort der DV 2020 ist Kerns.

Umfassend war der Bericht von Toni Käslin, der seit 1. April 2017 Feuerwehrinspektor für die Kantone Ob- und Nidwalden ist. Käslin betonte, wie wichtig die entsprechenden Massnahmen und gute Rahmenbedingungen seien, um «das Milizsystem Feuerwehr auch mittel- und langfristig sicherzustellen.» Die Massnahmen «betreffen aber nicht nur die Feuerwehren von Ob- und Nidwalden, sondern müssen schweizweit greifen». Dies erfordere auch das Engagement kleiner Kantone, hielt Käslin fest.

In seinem Rückblick auf die Einsätze im vergangenen Jahr hob der Feuerwehrinspektor hervor, dass «alle Ereignisse erfolgreich bewältigt werden konnten und vor allem keine Unfälle verzeichnet werden mussten.» Im vergangenen Jahr seien 18 Ausbildungskurse sowie ein einwöchiger Gruppenführerkurs durchgeführt worden. Gesamthaft seien sie von 739 Teilnehmern (44 Prozent des Bestandes) besucht worden. Die drei angemeldeten und zwei unangemeldeten Inspektionen hätten ergeben, dass «unsere Feuerwehrleute gut ausgebildet und zweckmässig ausgerüstet seien, so Käslin.

In seinem Grusswort und dem Dank der Gesamtregierung für die grossen Leistungen der Feuerwehren, hob Landammann Christoph Amstad besonders auch die Bereitschaft der Arbeitgeber hervor, ihre Mitarbeiter für den Feuerwehrdienst zur Verfügung zu stellen.

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