FINANZDIREKTOR: Wallimann: «Wir haben keine Reserven mehr»

Die ehrgeizige Regierung droht mit ihren Zielen das Personal zu überfordern. Dies sagt Obwaldens Finanzdirektor Hans Wallimann.

Drucken
Teilen
Regierungsrat Hans Wallimann. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Regierungsrat Hans Wallimann. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

«Wir haben viel zu viele Projekte am Laufen und darum keine Reserven mehr für Unvorhergesehenes», sagt Hans Wallimann, Finanzdirektor und damit oberster Chef über das kantonale Personal. Dieses Personal drohe überfordert zu werden. Dennoch sieht Wallimann die Lösung nicht in der Anstellung von zusätzlichen Leuten, sondern in neuen Prioritäten. «Wir müssen die Anzahl Ziele und Massnahmen verkleinern und auf längere Zeit verteilen», sagt Wallimann im Interview.

Wallimann nimmt auch Stellung zur jüngsten Initiative für faire Verbilligung der Krankenkassenprämien im Kanton. Im schlechtesten Fall müssten die Steuern erhöht werden, um die Forderung der Initianten zu erfüllen. Keinen Zweifel lässt Wallimann zudem daran, dass das Kantonsspital in Sarnen zahlbar bleibt. Wenn der Kanton bei der Grundversorgung bleibe und diese weiterhin zu den vergleichsweise günstigen Kosten anbieten könne, sei das Spital gesichert.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.