FINANZEN: Das Obwaldner Steuergesetz wird teilrevidiert

Grosse Auswirkungen hat diese Revision allerdings nicht. Erst 2010 ist wieder eine Änderung vorgesehen, die im Zeichen des Steuerwettbewerbes unter den Kantonen steht.

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Bei der Teilrevision 2009 geht es laut Medienmitteilung vom Donnerstag zur Hauptsache um den Nachvollzug des Bundesrechts – dazu gehört die Umsetzung der Unternehmenssteuerreform II – sowie um einige kantonale Anpassungen.

Auf kantonaler Ebene wird unter anderem der Zweitverdienerabzug angepasst - analog zum Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer.
Der Quellensteuersatz für Künstler, Sportler und Referenten wird einheitlich auf 10 Prozent festgesetzt; heute liegt er zwischen 9 und 13 Prozent.

Nach der Senkung der Gewinnsteuer für Kapitalgesellschaften und Genossenschaften auf 6 Prozent wird sie auch für die übrigen juristischen Personen (Vereine, Stiftungen, Korporationen und Anlagefonds) auf das gleiche Niveau gesenkt. Die Quellensteuerbezug erfolgt künftig definitiv durch den Kanton.

Die finanziellen Auswirkungen der Teilrevision 2009 sind laut Auskunft von Branko Balaban, Leiter der kantonalen Steuerverwaltung, vernachlässigbar. Im Hinblick auf die Revision 2010 werde man beobachten, was in den andern Kantonen geschehe und entsprechend reagieren.

sda