FINANZEN: Nur Engelberg und Kerns im Plus

Im Vergleich zum Vorjahr präsentiert sich die finanzielle Situation der Obwaldner Gemeinden in einer leicht besseren Verfassung. Ein positives Ergebnis können jedoch nur zwei Gemeinden vorweisen.

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Blick vom Giswilerstock auf das Obwaldnertal. (Bild: Urs-Ueli Schorno / Neue OZ)

Blick vom Giswilerstock auf das Obwaldnertal. (Bild: Urs-Ueli Schorno / Neue OZ)

Zwei von sieben Gemeinden erreichten im Jahr 2013 ein positives Gesamtergebnis: Engelberg und Kerns schlossen wie auch in den letzten Jahren ihre Jahresrechnung mit einem Gewinn ab. Sachseln, Alpnach, Giswil und Lungern schlossen mit einem Defizit ab, Sarnen präsentierte dank einmaligen Steuer-Mehreinnahmen eine ausgeglichene Rechnung. Dies geht aus der am Donnerstag publizierten Gemeindefinanzstatistik hervor. Die Gemeinden verfügen zusammen über ein Eigenkapital von 63,9 Millionen Franken.

Engelberg und Kerns investieren am meisten

Eine starke Investitionstätigkeit war im Jahr 2013 in den Gemeinden Engelberg und Kerns zu verzeichnen, die 25 Prozent respektive 22 Prozent ihrer Einnahmen investierten. Sachseln, Sarnen, Alpnach und Engelberg konnten im Jahr 2013 ihre Investitionen zu 100 Prozent aus eigenen Mitteln finanzieren. Kerns erreichte einen Selbstfinanzierungsgrad von 90 Prozent. Lungern und Giswil konnten über die Hälfte der Nettoinvestitionen selber finanzieren. Die Nettoinvestitionen über alle Gemeinden bewegen sich auf Vorjahresniveau (2013: Fr. 15.5 Millionen Franken / 2012: 14.3 Millionen Franken).

Schulden nehmen insgesamt ab

Insgesamt konnten die Obwaldner Gemeinden ihre Verschuldung erneut reduzieren: Ende 2013 beträgt die Nettoschuld aller Gemeinden 93.7 Millionen Franken, was gegenüber dem Vorjahr einer Abnahme von 7.6 Millionen Franken entspricht.

pd/uus/sda