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FINANZEN: Obwalden kann sein Sparkässeli schonen

Die Staatsrechnung 2013 des Kantons Obwalden schliesst wie im Vorjahr mit einem Defizit von rund 2 Millionen Franken ab. Budgetiert waren rote Zahlen in Höhe von 7 Millionen Franken.
Der Kanton Obwalden (im Bild Finanzdirektor Hans Wallimann) präsentierte am Mittwoch ein tieferes Defizit als budgetiert. (Bild: Keystone)

Der Kanton Obwalden (im Bild Finanzdirektor Hans Wallimann) präsentierte am Mittwoch ein tieferes Defizit als budgetiert. (Bild: Keystone)

Ohne Entnahme von 3 Millionen Franken aus der Schwankungsreserve hätte das Defizit 5,1 Millionen Franken betragen. Ausschlaggebend für die Verbesserung gegenüber dem Budget waren höhere Steuereinnahmen. Diese Mehrerträge beruhten jedoch grösstenteils auf einmaligen Effekten und seien bei der Budgetierung nicht vorhersehbar gewesen, kommentierte die Obwaldner Regierung das Ergebnis am Mittwoch in einer Mitteilung.

3 Millionen Franken weniger als vorgesehen musste der Kanton Obwalden auch für den öffentlichen Verkehr ausgeben. Die Abgeltung an die Zentralbahn wegen der Erneuerung des Rollmaterials erhöhte sich zwar um 1,2 Millionen Franken. Dank höheren Bundesbeiträgen konnte das Budget in diesem Bereich aber unterschritten werden.

Auf der anderen Seite belasteten die ausserkantonalen Spitalkosten die Obwaldner Rechnung stärker als vorgesehen. Diese betrugen 15,6 Millionen Franken, 3 Millionen mehr als im Jahr 2012.

Die Investitionsrechnung enthält Gesamtausgaben von 58,1 Millionen Franken und Nettoinvestitionen von 28,7 Millionen Franken. Die grösste Einzelinvestition waren Arbeiten am Neubau des Bettentrakts des Kantonsspitals Sarnen. Dies schlug sich mit 16,5 Millionen Franken zu Buche. Der Selbstfinanzierungsgrad erhöhte sich aber von 27 auf 33 Prozent.

Sparkässeli enthält immer noch 43 Millionen

Die Obwaldner Regierung musste Ende Jahr weniger tief ins Sparkässeli greifen als vorgesehen. Ursprünglich wollte man das Defizit mit einem Betrag von 10 Millionen Franken aus der Schwankungsreserve verkleinern. Gebraucht wurden nun nur 3 Millionen. Ende 2013 befanden sich damit noch 43 Millionen Franken im «Sparstrumpf».

Diese Reserve erlaube ihr, in den kommenden Jahren das Budget der Erfolgsrechnung ausgeglichen zu gestalten, schreibt die Obwaldner Regierung. Trotz dieser Ausgangslage werde der Kanton jedoch nicht darum herumkommen, die laufenden Aufgaben kritisch zu hinterfragen und auch substanziell zu reduzieren.

sda

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