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Finanzieller Rückhalt für die Sarner Fussballer

Nach der ordentlichen Generalversammlung wechselten die Supporter des FC Sarnen und ihre Gäste in einer gelungenen Talkrunde die Sportart.
Primus Camenzind
Sie prägten die Versammlung (von links): André Sigrist, Präsident Ob- und Nidwaldner Schwingerverband, Beni Britschgi, Supporter-Vorstand und Gesprächsleiter, Hanspeter Wenger, Unternehmer und Elmar von Holzen, Präsident Supporter-Vereinigung des FC Sarnen. (Bild: Primus Camenzind (Sarnen, 25. April 2019))

Sie prägten die Versammlung (von links): André Sigrist, Präsident Ob- und Nidwaldner Schwingerverband, Beni Britschgi, Supporter-Vorstand und Gesprächsleiter, Hanspeter Wenger, Unternehmer und Elmar von Holzen, Präsident Supporter-Vereinigung des FC Sarnen. (Bild: Primus Camenzind (Sarnen, 25. April 2019))

Die Fakten des vergangenen Donnerstagabends im Seerestaurant Eleven in Sarnen: ein volles Versammlungslokal, eine «hürdenfreie» Traktandenliste und 80 gut gelaunte Supporter des FC Sarnen. Elmar von Holzen, Präsident der Vereinigung, und seine Vorstandskollegen, vor allem Manfred Iten, arbeiteten die Geschäfte mit einem Schuss Humor und der nötigen Kompetenz ab.

Die Supporter-Vereinigung des FC Sarnen zählt aktuell 424 Mitglieder. «Darunter vermehrt auch Frauen», so von Holzen mit leisem Stolz. «Altersbedingt verlieren wir allerdings Mitglieder und sind deshalb gefordert, die nächste, wenn nicht sogar die übernächste Generation für unsere Vereinigung zu begeistern», fuhr der Präsident in seinem Jahresbericht fort. Die Versammlung gedachte ausserdem schweigend den vier unlängst verstorbenen Mitgliedern der Vereinigung: Peter Amrein, Rudi Neu, Otto Läubli und Fridolin von Ah.

In Vertretung von Kassier Martin Arnold präsentierte Manfred Iten die Jahresrechnung per 31. März 2019: Einnahmen aus den Mitgliederbeiträgen in der Höhe von 54'250 Franken stehen Ausgaben von 51'470 Franken gegenüber, was einem Reinertrag von 2780 Franken gleichkommt. Das Budget 2019/2020 sieht wegen erhöhter Rückstellungen einen Mehraufwand von 5700 Franken vor. Dem Hauptverein FC Sarnen überwiesen die Supporter im vergangenen Vereinsjahr einen Unterstützungsbeitrag von insgesamt 31'030 Franken. Zusätzlich wurden die Carfahrten zu den Spielen im Tessin finanziert und für junge Spieler in Ausbildung Beihilfen an die Kosten des Trainingslagers 2019 geleistet. «Durch massive Aktivitäten des Hauptvereins in den vergangenen Jahren konnte dieser seine finanzielle Lage zudem aus eigener Kraft verbessern», lobte von Holzen. Da sämtliche Wiederwahlen mit Applaus über die Bühne gingen, die Mitgliederbeiträge unverändert bleiben und keine Anträge eingegangen sind, wurden die Vereinsakten nach knapp einer Stunde geschlossen.

Für eine 45 Minuten dauernde und kurzweilige Talkrunde sorgten in der Folge die beiden geladenen Gäste Hanspeter Wenger, erfolgreicher Unternehmer aus Innertkirchen, André Sigrist, Präsident des Ob- und Nidwaldner Schwingerverbandes, aus Stalden und der gewiefte Moderator Beni Britschgi, ebenfalls aus Stalden.

Vom Schlosser zum Hauptinvestor

Die beeindruckende berufliche und gesellschaftliche Karriere von Hanspeter Wenger – vom Schlosser mit der Kleingarage bis zum Hauptinvestor und CEO der Meiringen-Hasliberg-Bahnen – hielt das Publikum in Atem. Auch deshalb, weil Wenger in seinem urchigen Haslitaler Dialekt mit lustigen Anekdoten aus seinem turbulenten Leben nicht geizte. Es kam, wie es kommen musste: Im Gespräch mit André Sigrist und geschickt gesteuert vom Moderator, kamen die beiden unweigerlich aufs Schwingen – einst und jetzt – zu sprechen. Diese Wendung verhalf der Talkrunde vollends zum Erfolg.

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