Fiona Hefti siegt - Trophäe für Sarner

Mann kann ihr gleich doppelt gratulieren: Fiona Hefti erhält den Publikums-«Glory» 2010 - und wird im Mai zum zweiten Mal Mama!

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Strahlende Sieger: Fiona Hefti und Hanspeter Müller-Drossaart an der 6. Glory-Verleihung in Zürich. (Bild: André Häfliger/Neue LZ)

Strahlende Sieger: Fiona Hefti und Hanspeter Müller-Drossaart an der 6. Glory-Verleihung in Zürich. (Bild: André Häfliger/Neue LZ)

«Jetzt, wo ich da vor allen stehe, kann ich es ja grad noch erzählen: Unser 16 Monate alter Juri wird ein Schwesterchen oder ein Brüderchen bekommen.» So strahlte - mit Riesenapplaus - die Style-Beraterin und Miss Schweiz von 2004 am Samstagabend auf der Bühne des Zürcher In-Lokals Kaufleuten. Zum sechsten Mal verlieh «Glanz&Gloria», die Promisendung des Schweizer Fernsehens, in fünf Kategorien die «Glorys», die inzwischen wichtigsten Unterhaltungspreise der Schweiz. Die 30-jährige Zürcherin Fiona Hefti, seit drei Jahren glücklich mit Christian Wolfensberger verheiratet, ist damit Nachjfolgerin des Zuger Star-Modetators Nik Hartmann, Hefti gewann die Publikumswahl der TV-Fans klar vor dem vierfachen Skisprung-Olympiasieger Simon Ammann und Bundesrat Didier Burkhalter.

Trophäe nach Sarnen

Die übrigen Preise wurden von der TV-Redaktion vergeben. Der «Emotion Glory» geht dieses Jahr an die Sarner Schauspiel-Ikone Hanspeter Müller-Drossaart. Der 55-jährige Obwaldner erhielt den grossen Champagner-Kübel für seine herausragende Leistung in der Musicalhauptrolle als Dällenbach Karl an den Thuner Seefestspielen und setzte sich gegen Simon Ammann und Sängerin Edita Abdieski, Gewinnerin der deutschen TV-Castingshow «X Factor», durch. «Diese Trophäe freut mich wirklich», erklärte Müller-Drossaart sichtlich gerührt. Das war auch Christa Rigozzi (27): Die Tessiner Miss Schweiz von 2006 erhält den «Love Glory» zusammen mit ihrem Ehemann Giovanni Marchese (32), mit dem sie seit 11 Jahren zusammen ist und im September die Promi-Traumhochzeit des Jahres feierte. Das Traumpaar setzte sich gegen Anita Buri und Stephan Meier sowie Monika Kaelin und Fritz Künzli durch.

Rohrer und die Pinkelszene

Die beiden anderen Trophäen gehen an die Zürcher Modedesignerin Christa de Carouge (74) und an den Berner Ex-Snowboardstar Fabien Rohrer (35). De Carouge gewann den «Style Glory», bei dem auch Didier Burkhalter und Fiona Hefti nominiert waren. Rohrer erhielt den «Grazy Glory», weil er vor laufender Kamera im Februar bei 40 Grad Minus in den Schnee pinkelte... Viel zu Reden gaben am Samstag übrigens die Kleider: Christa Rigozzi erschien im exakt gleichen Karen Millen-Cocktailkleid wie Galamoderatorin Nicole Berchtold. Reiner Zufall: Christa hatte ihr Kleid in Zürich am Samstag gekauft, Nicole vor zwei Wochen. Unternehmer Hans Leutenegger musste vor der Gala nochmals umdrehen: «Als ich ins Taxi stieg, rissen meine Hosen - ich musste im Auto neue holen.»

André Häfliger/Neue LZ

Hinweis: SF 1 zeigt die «Glory»-Verleihung am Sonntagabend ab 18.45 Uhr