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FISCHEREI: Lungern will einen attraktiveren See

Die Gemeinde will künftig selber über die Fischerei im Lungerersee bestimmen können. Der kantonale Fischereiverein opponiert.
Mit der Eigenbewirtschaftung soll der Lungernsee als Fischereigewässer attraktiver werden. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Mit der Eigenbewirtschaftung soll der Lungernsee als Fischereigewässer attraktiver werden. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

In Lungern soll der See künftig von der Gemeinde bewirtschaftet werden. In einem Konzept hat der Einwohnergemein-derat die Vor- und Nachteile für eine Eigenbewirtschaftung des Lungerersees aufgezeigt. Ziel ist es, den See als Fischereigewässer attraktiver zu gestalten. So könnte sich Lungern beispielsweise mit der Schaffung eines Fischereizentrums gegenüber anderen Tourismusorten profilieren. Dies würde zu einer Zunahme der Logiernächte führen.

Der Fischereiverein Obwalden hat sich bei der Generalversammlung mit zwei Dritteln gegen die Eigenbewirtschaftung ausgesprochen. Man befürchtet, dass in der Folge für den Sarnersee die gleichen Ansprüche gestellt würden. Zudem seien noch zu viele Fragen bezüglich der Eigenbewirtschaftung des Lungernsees offen. Der Verein ist der Meinung, dass auf eine auch finanziell risikobelastete Eigenbewirtschaftung verzichtet werden soll.

Markus Villiger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.

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