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Fleissig auf das Ziel hingearbeitet

Eine Frau und zwei Männer haben bei der Matura an der Stiftsschule in Engelberg die besten Noten geholt. Wir unterhielten uns nach der Maturafeier mit ihnen.

Hat den besten Abschluss von allen hingelegt: Lea Steffen nach der Maturafeier der Stiftsschule Engelberg. (Bild: Izedin Arnautovic (Engelberg, 15. Juni 2018))

Hat den besten Abschluss von allen hingelegt: Lea Steffen nach der Maturafeier der Stiftsschule Engelberg. (Bild: Izedin Arnautovic (Engelberg, 15. Juni 2018))

Lea Steffen (Note 5,43): «Ich habe nicht unbedingt die Höchstnote erwartet, aber fleissig auf das grosse Ziel hingearbeitet und schon mit einer guten Note gerechnet. Meine Schwester erlaubte sich noch einen Spass. Das Telefon klingelte in dem Moment, wo man auf gar keinen Fall einen Anruf von der Schulleitung erwartet. Zum Ausgleich treibe ich viel Sport wie Skifahren, Biken und Wandern. Ich weilte für ein Austauschjahr in Irland». Der Klassenzusammenhalt und die Bildungsreisen waren für Lea die faszinierendsten Erlebnisse. Im September beginnt für sie das Studium zur Primarlehrerin an der PH Luzern.

Zweitbester Abschluss: Luca Bachmann. (Bild: Izedin Arnautovic (Engelberg, 15. Juni 2018))

Zweitbester Abschluss: Luca Bachmann. (Bild: Izedin Arnautovic (Engelberg, 15. Juni 2018))

Luca Bachmann (Note 5,07): Wirtschaft, Englisch und Mathematik sind die Lieblingsfächer von Luca aus Ennetbürgen. Nach zwei Jahren Kollegi Stans wechselte er nach Engelberg. Im Anschluss an die Rekrutenschule in Wangen an der Aare bei den Rettungstruppen möchte er gerne in St. Gallen Nationale Beziehungen studieren. Eine Anekdote bringt Luca zum Lachen: «Kollegen von mir klauten einen Christbaum und legten diesen einem Mitschüler ins Bett. Als dieser nicht ganz nüchtern nach Hause kam und den Baum aus dem Fenster schmiss, gab es ein Riesentheater im Internat».

Drittbester: Nicolas von Philipsborn. (Bild: Izedin Arnautovic (Engelberg, 15. Juni 2018))

Drittbester: Nicolas von Philipsborn. (Bild: Izedin Arnautovic (Engelberg, 15. Juni 2018))

Nicolas von Philipsborn (Note 5,0): Familiäre Gründe brachten Nicolas und seine Zwillingsschwester Tamara von Zürich nach Engelberg. Nicolas erzählt offen von seiner bewegenden Zeit: «Da mein Vater als Pilot wenig zu Hause weilte, wollte er uns ein geborgenes Nest ermöglichen. Für mich war das zunächst eine Horrorvorstellung. Weg von daheim und Eltern, die sich trennen. Bereits die Schnuppertage haben mir aber gut gefallen und ich konnte mich schnell akklimatisieren. Vor allem zu Beginn flossen schon ab und zu mal Tränen». Nicolas ist angetan von der wunderschönen Natur in Engelberg und er schätzt den Kontakt zu seinen Mitschülern. Nach der Rekrutenschule möchte er etwas Geld verdienen, Reisen, und wenn möglich 2019 ein Studium beginnen. Abschiedstränen werden noch folgen. Vor allem unter den internen Schülern ist eine starke Bindung entstanden. (ruw)

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