FLÜELI-RANFT: Feier als Plattform eines Brandredners

Eigentlich war das «Wunder von Waldenburg» Anlass zum Gedenktag. Bruder Klaus wurde am Donnerstag allerdings «zweckentfremdet».

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Hermann Suter sprach zum Thema «Wer rettet heute unsere Heimat?». (Bild Primus Camenzind/Neue OZ)

Hermann Suter sprach zum Thema «Wer rettet heute unsere Heimat?». (Bild Primus Camenzind/Neue OZ)

In der Wallfahrtskirche Maria Melchtal und auf dem Feierplatz Flüeli-Ranft fanden sich am Donnerstag auf Einladung der Bruder-Klaus-Gesellschaft vor allem jene ein, die an «die leuchtende Hand am Himmel» – im Volksmund «das Wunder von Waldenburg» genannt – glauben. Am Mittag trafen sich geschätzte 250 Personen auf dem Feierplatz bei der Flüeli-Ranft-Kapelle.

Hermann Suter, Historiker und Pädagoge sowie Mitorganisator der Veranstaltung, schlug zum Thema «Wer rettet heute unsere Heimat?» harsche Töne an. Zu jenen, «die heute die Schweiz bestimmt nicht retten», zählen laut Suter zum Beispiel Mitglieder der Landesregierung, die sich in Brüssel für das Minarettverbot entschuldigten; die Antirassismus-Kommission oder die Bergier-Kommission (unabhängige Expertenkommission Schweiz-Zweiter Weltkrieg). «Bruder Klaus, behüte uns vor diesen falschen Propheten», bat Hermann Suter.

Primus Camenzind

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.