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FLÜELI-RANFT: Kraftort inspiriert selbst Fribourger

Der höchste Schweizer in spe ist beeindruckt von Bruder Klaus. Ohne ihn wäre die Schweiz keine Willensnation, so Dominique de Buman.
Matthias Piazza
Nationalrat Dominique de Buman, flankiert von Regierungsrat Franz Enderli (links) und Kantonsratspräsident Willy Fallegger. (Bild Roger Zbinden)

Nationalrat Dominique de Buman, flankiert von Regierungsrat Franz Enderli (links) und Kantonsratspräsident Willy Fallegger. (Bild Roger Zbinden)

Matthias Piazza

Auch an der diesjährigen 1.-August-Feier durfte die Festgemeinde in Flüeli-Ranft einen hohen Gast begrüssen. Im vergangenen Jahr sprach die ehemalige Bundeskanzlerin Corina Casanova, auch achte Bundesrätin genannt. Und gestern beehrte Dominique de Buman, zweiter Vizepräsident des Nationalrates und damit aller Voraussicht nach höchster Schweizer im übernächsten Jahr, den kraftgeladenen Ort, wie er die Region wegen des Wirkens von Bruder Klaus in seiner 1.-August-Ansprache nannte.

In der Heimat des «Friedensstifters»

Niklaus von Flüe habe man viel zu verdanken. «Ohne ihn wäre Freiburg nicht in der Schweiz, und die Eidgenossenschaft wäre nicht das, was sie heute in ihren tiefsten Grundsätzen ist: eine Willensnation, einig und vielfältig», so der Fribourger CVP-Nationalrat. Deshalb stelle er seit 30 Jahren sein politisches Engagement als Volksvertreter unter dessen Schutz und Inspiration.

Für den künftigen Nationalratspräsidenten ist Bruder Klaus nicht nur der Beschützer der Schweiz gegen Kriege und Konflikte, er sei auch Träger der DNA ihrer nationalen Identität. «Wenn wir unser Land auf allen Ebenen des Staates – Gemeinde, Kanton und Eidgenossenschaft – mit einer Feinfühligkeit für die Ausübung aller Verantwortlichkeiten regieren, so tun wir nichts anderes als das, was Bruder Klaus 1481 tat, als er die Stadt- und Landkantone aussöhnte, indem er sie davon überzeugte, das Gebiet, auf dem sie ihr gemeinsames Ideal teilten, auf Fribourg und Solothurn auszuweiten», führte er in seiner Rede vor der Festgemeinde aus.

Es sei ihm eine Ehre, an diesem Abend in der Heimat des «Friedensstifters» zu sein, der der Schweiz zwei Weltkriege und zahlreiche innere Konflikte erspart habe.

Ferien wegen 1. August angepasst

Wegen der grossen Verbundenheit von ihm und «seinem» Kanton Fribourg mit Bruder Klaus habe er darum keine Sekunde gezögert, als er angefragt worden sei, die diesjährige 1.-August-Feier in Flüeli-Ranft zu verbringen.

Der Geburtstag der Schweiz liege ihm sowieso sehr am Herzen. «In den vergangenen 30 Jahren habe ich keine Bundesfeier verpasst. Ich passe deswegen sogar meine Ferien an, um am 1. August immer in der Schweiz zu sein», verriet er gegenüber unserer Zeitung. Und trotzdem erlebte Dominique de Buman mit seiner gestrigen Festrede eine Premiere. Es sei das erste Mal, dass er den 1. August in Flüeli-Ranft verbringe, was er als besondere Ehre betrachte. Denn die Wirkungsstätte von Bruder Klaus gehöre für ihn zusammen mit dem Rütli zu den zwei besinnlichen Orten, um den Geburtstag der Schweiz zu begehen.

Und wie gefällt dem Fribourger die Nationalfeier mitten in der Zentralschweiz? Er fühle sich hier sehr wohl. «Die Fribourger feiern ziemlich ähnlich, wir fühlen uns als richtige Schweizer und widerspiegeln die Schweizer Mentalität», bekräftigte er stolz.

Jodlermesse und Alphornklänge

Flüeli-Ranft war schon den ganzen Tag in Nationalfeierstimmung. Der Morgengruss mit Alphorn und Büchel eröffnete die Feierlichkeiten zum 725. Geburtstag der Eidgenossenschaft, die am Nachmittag mit der Jodlermesse, untermalt vom heimischen Jodlerklub und Alphornklängen, und dem Festzug mit Kantonsfahnen und Jungtrinklern ihre Fortsetzung fanden. Und mit einem Feuerwerk nach dem offiziellen Festakt ihren feierlichen Abschluss.

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