FLÜELI-RANFT: Künftig ist Chemin Neuf im Ranft

Die Nachfolge für den Dienst im Ranft ist geklärt: Ein Team von Chemin Neuf wird dort leben und alle Aufgaben übernehmen.

Marion Wannemacher
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«Wir sind froh, dass wir eine so gute Lösung gefunden haben», freut sich Donato Fisch, Ratsschreiber der Katholischen Kirchgemeinde Sachseln. Die Kapellenstiftung Flüeli-Ranft konnte die Gemeinschaft Chemin Neuf verpflichten, ab September ein Team für den Dienst im Ranft zu beordern. Chemin Neuf leitet seit 2012 das Gästehaus des Klosters Bethanien in St. Niklausen.

Noch bis Ende Mai wird Schwester Fernanda Vogel, die aus dem Orden der Menzinger Schwestern stammt, im Ranft ihren Dienst tun. Schwester Erasma Höfliger von Ingenbohl hat sich unterdessen bereit erklärt, noch bis September im Ranft zu bleiben. Für diese Übergangszeit gebe es bereits einen Einsatzplan mit Aushilfskräften. Einheimische werden Schwester Erasma zur Seite stehen, bestätigte Fisch.

«Mit Freude Ja gesagt»

Erwartungsgemäss sei es nicht einfach gewesen, eine geeignete Nachfolge zu finden. Von den bisherigen Klöstern Menzingen, Baldegg und Ingenbohl hat keines mehr Personal für den Ranft zur Verfügung stellen können. Insgesamt gilt es ein Pensum von 240 Prozent abzudecken. Bei Chemin Neuf ist man froh über die neue Aufgabe: «Wir haben uns sehr gefreut über das Vertrauen, das uns die Leitung der Gemeinde Sachseln entgegenbringt. Es ist eine wichtige Verantwortung, und wir haben mit Freude Ja gesagt», sagt Schwester Mirjam Rombouts von Chemin Neuf im Bethanien.