FLÜELI-RANFT: Neues Konzept für Betreuung

Die Stiftung Juvenat arbeitet mit einem neuen Konzept. Die Partnerfamilien wurden verabschiedet. Nun braucht es massgeschneiderte Lösungen.

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Juvenatsschulleiter Roman Decurtins mit Geschäftsführer Robert Schmitt und Ruth Achermann, Fachstelle Systemberatung (von links). (Bild: Marion Wannemacher / Neue NZ)

Juvenatsschulleiter Roman Decurtins mit Geschäftsführer Robert Schmitt und Ruth Achermann, Fachstelle Systemberatung (von links). (Bild: Marion Wannemacher / Neue NZ)

red. Die Stiftung Juvenat stellt ihr Betreuungskonzept um und trennt sich gleichzeitig von ihren Partnerfamilien, bei denen einige Jugendliche jeweils an Wochenenden untergebracht waren. Die Änderung ist auch eine Folge von Auflagen des Bundesamtes für Justiz. Dieses befand anlässlich einer Überprüfung, dass die Institution ganzjährig geöffnet ist. Die Juvenat-Leitung sucht nun in jedem Fall nach individuellen Lösungen. Dabei sollen auch die Eltern der Jugendlichen im Juvenat vermehrt ins Boot geholt werden.

Die Stiftung betreut Jugendliche zwischen 11 und 20 Jahren, die in ihrer schulischen und sozialen Entwicklung erhebliche Defizite aufweisen.