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FLÜELI-RANFT: Tunnel Kaiserstuhl: Obwaldner TCS-Präsident kritisiert Luzern

Der Obwaldner TCS-Präsident Hubert Schumacher will sich für eine rasche Realisierung des Tunnels Kaiserstuhl einsetzen. Wenig begeistert ist er von der Verkehrspolitik Stadt Luzern.
Robert Hess
Der Vorstand der TCS-Untersektion Obwalden an der Generalversammlung 2018 (von links): Clemens Sidler, Vizepräsident, Carla Roth, Kassierin, Anita Eberli, Aktuarin, und Hubert Schumacher, Präsident. (Bild: Robert Hess (Flüeli-Ranft, 2. März 2018))

Der Vorstand der TCS-Untersektion Obwalden an der Generalversammlung 2018 (von links): Clemens Sidler, Vizepräsident, Carla Roth, Kassierin, Anita Eberli, Aktuarin, und Hubert Schumacher, Präsident. (Bild: Robert Hess (Flüeli-Ranft, 2. März 2018))

Robert Hess

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

«Die Förderung der Verkehrssicherheit ist und bleibt ein Kernthema des TCS», hielt Vereinspräsident Hubert Schumacher in seinem Jahresbericht an der 79. Generalversammlung der TCS-Untersektion Obwalden fest. «So werde ich aus Mitgliederkreisen immer wieder ermuntert, mich für die rasche Realisierung der Tunnellösung zwischen Giswil Süd und Lungern Nord einzusetzen», fuhr er am vergangenen Freitagabend vor rund 90 Mitgliedern und Gästen im Hotel Paxmontana in Flüeli-Ranft fort.

«Ich setze mich gerne dafür ein», versicherte Schumacher, «weil der Tunnel Kaiserstuhl aus verschiedenen Gründen für mich die einzig richtige Lösung ist.» Die Verkehrssicherheit würde verbessert, das Nationalstrassennetz vollendet und dies mit «einer positiven Bilanz in Bezug auf Investitionen und Erträge: Planungs- und Baukosten auf der einen, Steuereinnahmen und Arbeit für das lokale Gewerbe auf der anderen Seite.»

Persönlich und finanziell engagieren

Der Präsident berichtete, dass sich die TCS-Untersektion Obwalden nicht nur für die künftige Verkehrssicherheit einsetze, sondern in diesem Bereich «schon lange Gutes tut. Wir engagieren uns persönlich stark und setzen nach Möglichkeit auch finanzielle Mittel dafür ein.» So unterstütze der Verein unter anderem seit Jahren die Verkehrsinstruktoren der Kantonspolizei mit Material im Wert von mehreren Tausend Franken. Auch die Verkehrsgärten in verschiedenen Gemeinden würden mit Hilfe des TCS realisiert.

Sorge bereitet Präsident Schumacher, dass sich die Erreichbarkeit der nächsten Zentrumsstadt für den motorisierten Verkehr aus Obwalden deutlich verschlechtert habe. Dazu komme, dass sich Luzern erlaube, den Strassenverkehr an der Stadtgrenze auszusperren.» Die Stadt nehme «wenig Rücksicht auf die Agglomeration und blockiert mit ihren Verkehrsleitmassnahmen teilweise auch den Verkehr auf der N2.» Die Politik sei gefordert, denn «das darf nicht mehr hingenommen werden.»

«Es wird nun einfach komplizierter»

Die Kontaktstelle des TCS Obwalden, mit über 4900 Mitgliedern der grösste Verein des Kantons, befindet sich seit 2013 in den Räumen der Zentralbahn-Schalterhalle Sarnen. Die Zusammenarbeit zwischen Zentralbahn, Obwalden Tourismus AG und dem TCS funktioniere gut, lobte Schumacher.

Weniger «glücklich» ist der TCS-Präsident, dass die kantonale Strassenverkehrskommission aus Spargründen aufgelöst werde. «Es wird nun einfach komplizierter, aber sicher nicht günstiger», befürchtet er. Sinnvoller wäre gewesen, «zwei Sitzungen pro Jahr abzuhalten und dabei die Informationen direkt am runden Tisch auszutauschen».

Alle Traktanden der 79. GV wurden ohne Gegenanträge genehmigt. Die von Kassierin Carla Roth präsentierte Jahresrechnung weist einen Gewinn von 4150 Franken und ein Eigenkapital von rund 95000 Franken auf.

Präsident Hubert Schumacher und Aktuarin Anita Eberli wurden in ihren Ämtern bestätigt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Vizepräsident Clemens Sidler und Kassierin Carla Roth. Die Schwelle von 50 Jahren beim TCS Obwalden haben 18 Mitglieder überschritten. Sie wurden mit einem Präsent geehrt.

Im zweiten Teil der GV sprach Andreas Anderhalden über die Geschichte des Automobils in Obwalden, die er in seinem 2017 erschienenen Buch «Auf Rädern zum Erfolg» aufgezeichnet hat.

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