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FLÜELI-RANFT: Wer schaut künftig zum Ranft?

Die Schwestern im Ranft haben auf Ende März ihren Rücktritt ein­gereicht. Sie kehren zurück in ihre Mutterhäuser.
Marion Wannemacher
Schwester Fernanda Vogel (links) und Schwester Erasma Höfliger. (Bild Marion Wannemacher)

Schwester Fernanda Vogel (links) und Schwester Erasma Höfliger. (Bild Marion Wannemacher)

«Nicht nur zu zweit im Ranft» – darin sind sich Schwester Erasma Höfliger und Schwester Fernanda Vogel einig. «In der Saison Mai bis Oktober muss man einfach zu dritt sein», sagt Schwester Fernanda. Im Oktober ist Schwester Trudi Eichler zurück ins Mutterhaus nach Menzingen gerufen worden. Dort wurde sie als Oberin eingesetzt. Im Winter gehe das schon, sagt Schwester Fernanda Vogel, die ebenfalls aus dem Orden der Menzinger Schwestern stammt. Obwohl gerade das Leben im Ranfthaus im Winter nicht nur idyllisch ist. Die Schwestern helfen mit beim Schneeräumen ums Haus und um die Kapellen. Mit den Pilgern gibt es viele Begegnungen.

Anschlusslösung suchen

Drei Jahre sind die Schwestern im Ranft. «Es gibt Sachen, die wir vorher nie gemacht haben, wie Gartenarbeit oder Kochen», hatte Schwester Erasma Höfliger vor zwei Jahren in einer Reportage gesagt. Wann genau die Schwestern den Ranft verlassen, ist noch nicht klar. Soviel aber wissen beide: Weder im Orden in Ingenbohl noch in Menzingen gibt es von der Personal­situation her die Möglichkeit, weitere Nachfolgerinnen zu beordern.

Zugehen sollen Kapellen, Laden und Bruder-Klausen-Zelle nicht – soviel versichert Daniel Durrer, Pfarrer der katholischen Kirchgemeinde Sachseln. «Es muss einen Übergang geben, eine Anschlusslösung.»

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